Landkreis Freudenstadt kann ab Freitag weiter lockern - Baden-Baden mit stark steigender Inzidenz

Freudenstadt/Karlsruhe/Baden-Baden (pm/lk) - Der Landkreis Freudenstadt kann bereits weitere Lockerungen vorbereiten. Die Inzidenz ist seit zwei Wochen stabil unter dem Wert von 100.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Zwei Wochen lang sinkende Inzidenz unter 100

Der Landkreis Freudenstadt ist bereits am Freitag vor Pfingsten aus der Bundesnotbremse gerutscht, nachdem die Inzidenz fünf Tage in Folge die Marke von 100 unterschritten hatte. Der sogenannte Öffnungsschritt 1 der Coronaverordnung des Landes hatte Lockerungen gebracht, beispielsweise bei den Kontaktbeschränkungen, dem Wegfall der nächtlichen Ausgangssperre und der Öffnung der Gastronomie. Da sich die Zahlen nun zwei Wochen lang kontinuierlich unter dem Wert von 100 und im Durchschnitt nach unten entwickelten, könnte im Kreis Freudenstadt am kommenden Freitag die Öffnungsstufe 2 in Kraft treten.

Lockerungen bei Kontakten, Kultur und Gastronomie

Dann wären mit Test- und Hygienekonzept zusätzliche Öffnungen der Gastronomie bis 22 Uhr, Kulturveranstaltungen innen bis 100 Personen und außen bis 250 Personen möglich, wie auch die Öffnung der Wellnessbereiche, Saunen und Schwimmbäder mit Personenbegrenzung. Außerdem dürften sich dann drei Haushalte mit maximal 10 Personen treffen - Kinder und Geimpfte nicht eingerechnet. Das Landratsamt hat die Zahlen weiterhin im Blick. Sollten die Neuinfektionen nicht sprungartig nach oben gehen, würde am Vortag eine entsprechende Bekanntmachung veröffentlicht. Für die Stadt Karlsruhe und die Kreise Karlsruhe und Rastatt könnte es am Samstag soweit sein.

Steigende Zahlen in Baden-Baden

Die Stadt Baden-Baden hatte zwar als erster Kreis in der neue welle Region bereits am Donnerstag vor Pfingsten lockern können. Doch nun steigen die Zahlen wieder an, innerhalb einer Woche hat sich die Inzidenz verdoppelt. Aktuell liegt der Stadtkreis bei 88,8. Grund hierfür sind laut Gesundheitsamt häufig Treffen im privaten und familiären Raum sowie Häufungen von Neuinfektionen in Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge. Am stärksten betroffen sind die Ortsteile, allen voran der Stadtteil Oos. Sollten die Zahlen sogar noch weiter ansteigen und an drei Tagen am Stück die Schwelle von 100 übersteigen, würde wieder die Bundesnotbremse - mit strengen Kontaktbeschränkungen, nächtlicher Ausgangssperre, Click&Meet im Einzelhandel und erneut geschlossener Gastronomie - greifen. Momentan sieht es in der Kurstadt nicht nach einem zweiten Öffnungsschritt aus.

 

Foto: Screenshot/Baden-Württemberg.de


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