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KSC will Schwung mit nach Nürnberg nehmen

Karlsruhe (jl) - Endlich ist der Knoten geplatzt – die ersten drei Punkte stehen auf dem Konto des KSC und auch die ersten Tore hat es für die Blau-Weißen gegeben. Nach dem 3:0 Heimerfolg über Sandhausen will der KSC diesen Schwung jetzt ins kommende Auswärtsspiel am Freitagabend um 18:30 Uhr in Nürnberg mitnehmen.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Alles ist möglich

"Es ist alles möglich. Deswegen haben wir, mit dem Schwung den wir aus dem Spiel gegen Sandhausen mitgenommen haben, plus der Tatsache wenn wir unser Spiel auf den Platz bekommen, aus meiner Sicht durchaus eine Möglichkeit wie in jedem anderen Zweitligaspiel auch zu punkten. Dafür brauchen wir aber eine TOP-Leistung auswärts", sagt KSC-Cheftrainer Christian Eichner vor der Flutlichtbegegnung in Nürnberg.

Nürnberg in Favoritenrolle

Letzte Saison war der 1. FC Nürnberg noch das Sorgenkind der Liga. Gerade erst aus der Bundesliga abgestiegen, kamen die Franken überhaupt nicht in Fahrt. Am Ende stand das Team auf dem 16. Tabellenplatz und musste in die Relegation. Nun wurde mit Manuel Schäffler ein Stürmer geholt, der vergangenen Saison für Wiesbaden schon wichtige Tore geschossen hat. Viel verändert hat Nürnberg nicht, aber auf den wichtigen Positionen haben sich die Franken verstärkt. Damit schustert Eichner auch den Nürnbergern die Favoritenrolle am Freitagabend zu. Trotzdem traut er seinem Team zu, Punkte mit nach Karlsruhe zu bringen: "Immer wenn wir hoch attackieren beziehungsweise mutig sind mit und gegen den Ball, dann zeigt die Mannschaft eine gute Leistung und holt auch Punkte. Davon darf sie nicht abrücken, egal wie der Gegner heißt und egal wo wir spielen."

Keine Zuschauer im Stadion

Durch die aktuell hohen Infektionszahlen dürfen am Freitag keine Zuschauer ins Stadion. Damit gibt es keine Unterstützung für die Franken von den Rängen. Ein Punkt der eventuell auch dem KSC entgegen kommen könnte. "Ich kann nur für unseren Heimpartien sprechen, als wir eine kleine Anzahl an Zuschauer hatten. Ich war sehr positiv überrascht was für eine große Wirkung und eine große Lautstärke, auch so einer kleinen Anzahl an Leuten, der Mannschaft zuhause gut getan hat. Daher glaube ich auch, dass eine bestimme Anzahl an Zuschauer eine bestimmte Wirkung erzielen kann und wenn du jetzt zu einem Auswärtsspiel fährst wo die Mannschaft die zuhause spielt gar keine Unterstützung und Zuschauer hat, ist das jetzt nicht vordergründlich ein Nachteil für die Mannschaft die Anreisen muss - das sind so meine Erfahrungen der letzten Wochen", so Eichner über die Situation eines leeren Stadions.

Nur Janis Hanek fehlt

Los geht’s am Freitagabend um 18:30 Uhr. Eichner kann, bis auf Mittelfeldspieler Janis Hanek, auf alle seine Spieler setzten. Ob Kyoung-Rok Choi oder Marvin Wanitzek im Mittefeld starten darf, bleibt noch abzuwarten.