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KSC will in Regensburg endlich die ersten Punkte holen

Karlsruhe (jl) - Drei Spiele – drei Niederlagen. Das ist die Bilanz des KSC in der neuen Saison. Im DFB-Pokal ist der KSC gegen Union Berlin ausgeschieden und zum Saisonstart gab es zwei Niederlagen und noch kein eigenes Tor. Die ersten Punkte und das erste Tor der Blau-Weißen sollen am Samstag beim Gastspiel in Regensburg her.

Foto: KSC

Regensburg ist unbequemer Gegner

Die Karlsruher wollen am Samstag am besten gleich drei Punkte wieder mit nach Hause in den Wildpark bringen. Allerdings ist Regensburg kein angenehmer Gegner wie KSC-Chaftrainer Christian Eichner anmerkt: "Absolut positive Wertschätzung, wenn ich Begrifflichkeiten wie unangenehm, eklig oder gehen einem ständig auf die Nerven gebrauche. Das heißt, sie werden wieder sehr schwer zu schlagen sein. Ich stelle mich auf eine hochintensive Partie ein, bei der es kein Abwarten von beiden Mannschaften geben wird".

Hofmann wird dabei sein

Großes Thema ist natürlich auch Philipp Hofmann. Vergangene Woche wurde viel über den Top-Stürmer spekuliert - geht er nun oder bleibt er beim KSC? Doch inzwischen scheint alles geregelt zu sein: "Philipp war gestern in der ersten Trainingseinheit da. Ich glaube das kennen wir alle - der erste Tag, wenn man wieder zur Arbeit geht nach einer intensiven Krankheit - das fällt einem etwas schwer. Aber es war nachmittags schon wesentlich besser. Auch heute hat er einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Aus meiner Sicht spricht Null Komma Null dagegen, dass er morgen im Bus nach Regensburg sitzt. Allerdings bin ich kein Hellseher, daher werde mit ihm nochmal sprechen und dann werden wir sehen in welcher Situation er uns am Samstag zur Verfügung stehen wird", so Eichner auf die Fragen über Hofmann. Der Wechsel scheint vom Tisch zu sein. Allerdings geht die Transferperiode noch bis Montag – einen kurzfristigen Wechsel kann niemand ausschließen.

KSC will endlich Tore schießen

Der Tor-Knoten soll am Samstag in Regensburg endlich platzen. Der KSC hat diese Saison noch kein einziges Mal getroffen. Das Trainerteam und die Spieler haben das letzte Spiel gegen Bochum analysiert und wollen aus den Fehlern lernen. Der KSC war bei beiden Ligaspielen sehr präsent und hatte gute Ansätze nach vorne, allerdings war meistens am Sechzehnmeterraum die Luft schon wieder raus. Das soll am Samstag anders werden, eventuell dann auch mit Stürmer Hofmann. Wenn der Knoten erst einmal platze sei alles möglich, so Eichner: "Das würde die Brust befreien, obwohl ich die Mannschaft nach dem Gegentor gegen Bochum überhaupt nicht nachdenklich oder verunsichert empfunden habe. Sie haben weiter Fußball gespielt und weiter versucht den Gegner unter Druck zu setzen, um zu Torchancen zu kommen. Klar ist, dass die Mannschaft ein Tor braucht, weil wir dann auch das Thema nicht mehr „bedienen“ müssen", so Eichner weiter.

Fast alle Spieler sind fit

Eichner kann gegen den SSV Jahn Regensburg auf „fast“ alle Spieler zurückgreifen. Nur Janis Hanek ist noch verletzt. Los geht’s in Regensburg am Samstagmittag um 13:00 Uhr.