KSC knackt mit Remis gegen Ingolstadt 40 Punkte und sichert die Klasse

Karlsruhe (jl) - Der KSC hat den letzten Schritt zum Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga gemacht und zugleich den Abstieg des FC Ingolstadt besiegelt. Die Badener erkämpften im heimischen BBBank Wildpark nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 (0:1) und erreichen ihr Saisonziel. Patrick Schmidt per Handelfmeter (24. Minute) und Filip Bilbija (46.) erzielten die Tore für den FCI. Fabian Schleusener (69.) und Philipp Hofmann (75.) trafen für die Badener. Ingolstadt muss damit nur ein Jahr nach dem Aufstieg wieder zurück in die 3. Liga. Die Schanzener können ihren Rückstand auf den Relegationsrang 16 im Saisonendspurt nicht mehr aufholen und stehen als erster Absteiger fest.

Foto: GES/Helge Prang

Tabellenschlusslicht Ingolstadt

Die Ingolstädter waren mit 10 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz 16 in den Wildpark gereist. Das Schicksal der Schanzer war "eigentlich" schon vor der Partie entschieden, denn außer Platz 16 - und das auch nur mit sehr viel Glück - war für die Ingolstädter generell nicht mehr drin. Doch KSC-Trainer Christian Eichner warnte vor dem Spiel, dass die Ingolstädter nicht als Laufkundschaft angesehen werden sollten. Der Coach stellte nach der 3:0 Pleite in Hamburg auch dreimal um. Für Daniel Gordon (Gelb-Rot-Sperre) kam Daniel O´Shaugnessy, Philipp Heise ersetzte Kilian Jakob und Fabian Schleusener startete für Fabio Kaufmann.

Druckvoller Start der Badener

Der KSC startete direkt sehr druckvoll in die Partie. Viele lange Bälle in die Spitze und nach einer Unsicherheit von Keeper Robert Jendrusch kam der KSC schon zur ersten Möglichkeit (1.). Hofmann kam kurz danach zum nächsten gefährlicheren Abschluss (3.). Auch nach Eckbällen wurde der KSC immer wieder gefährlich, auch weil die Ingolstädter Abwehr sichtlich nervös schien (10). Ingolstadt brauchte ein wenig  bis sie in der Partie angekommen waren. Doch nach einer Viertelstunde kamen auch die Schanzer zu ersten Möglichkeiten, allerdings noch recht harmlos.

Ingolstädter Führung vom Punkt

In der 24. Minute zeigte Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen jedoch auf den Elfmeterpunkt. Daniel O´Shaughnessy hatte den Ball am Rande des Sechzehners mit der Hand gespielt. Darum gab es Strafstoß für die Gäste. Patrick Schmidt nutze die Gelegenheit und die Einladung der Blau-Weißen zum 0:1. Der KSC musste danach auch noch verletzungsbedingt wechseln. Daniel O´Shaughnessy hatte bei einem Zweikampf den Ball an den Kopf bekommen und sich dadurch verletzt. Für ihn ging es daher nicht mehr weiter - es kam Felix Irorere (36.). Bis zur Pause passierte nichts mehr im BBBank Wildpark - der KSC ging mit einem 0:1 Rückstand in die Kabine.

Tabellenschlusslicht schockt den KSC

24 Sekunden nach Wiederanpfiff klingelte es im Tor der Hausherren. Filip Bilbija machte das 0:2 für den FCI. Die Badener waren anscheinend gedanklich noch in der Kabine. Die Gäste-Führung durch Schmidt nahm dem KSC vor 16.655 Zuschauern erstmal den Schwung. Eichner reagierte aber und belebte sein Team mit einem Vierfachwechsel in der 53. Minute. Heise, van Rhijn, Breithaupt und Goller mussten runter - neu dabei waren Jakob, Rabold, Lorenz und Choi.

KSC kommt über Standard zum Tor

Bis zur 69 .Minute passierte nichts, aber dann kam der KSC zurück. Einen Eckball nutze Schleusener und köpfte völlig frei aus fünf Metern zum 1:2 Anschlusstreffer ein.  Beim KSC keimte nochmal Hoffnung auf. Nur sechs Minuten später glich der KSC aus. Philipp Hofmann machte das 2:2 - wieder ein Eckball und wieder ein Kopfball. Damit war der KSC zurück in der Partie und wollte sogar noch mehr - der gesamte Wildpark bebte auf einmal wieder! Fast hätte der KSC die Partie sogar noch ganz gedreht.

KSC sichert die Klasse

Am Ende blieb es beim 2:2 und der KSC erreicht durch dieses Remis das Saisonziel von 40 Punkten und dem Klassenerhalt bereits nach dem 31. Spieltag. Bitter für Ingolstadt, da Düsseldorf und Dresden sich ebenfalls mit 2:2 trennten, standen die Schanzer direkt nach Abpfiff als erster Absteiger fest. Der KSC kann die kommenden Aufgaben nur entspannter angehen - am kommenden Freitag gastieren die Badener bei Hannover 69.


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