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KSC: Ist am Sonntag schon ein Sechspunktespiel?

Karlsruhe (jl) „Es ist ein richtungsweisendes Spiel, das müssen wir ganz offen und ehrlich ansprechen. Ich glaube es kommt ein Gegner auf uns zu den wir ganz gut kennen aus den letzten Jahren. Wo wir auch sagen dürfen, dass es eine Möglichkeit geben muss, dass wir diese drei Punkte in Karlsruhe behalten und dann natürlich auch endlich aus dem Winterschlaf in die Rückrunde starten“, so Trainer Christian Eichner auf die Sechspunktespiel-Frage. Osnabrück, so heißt der nächste Gegner des KSC, Mitaufsteiger aus der 3. Liga und sieben Punkte mehr auf dem Konto als der KSC. Daher sollen nun die Ausreden fern bleiben und endlich auf dem Feld gezeigt werden, dass der KSC das Fußballspielen nicht verlernt hat.

Foto: GES / Marvin Ibo Güngör

Marco Djuricin fällt aus

Einen Schock hatte Christian Eichner am Freitagmorgen zu verdauen. Marco Djuricin hat sich am Knie verletzt und fällt voraussichtlich einen Monat aus, "es ist immer schlecht wenn ein Spieler fehlt. Marco ist ein Spieler gewesen der sich an die Mannschaft ran gearbeitet hat und der für mich potentieller Startelf Kandidat war und auch ein bisschen das Gegenstück zu Philipp Hofmann darstellt, welches oft Marvin Pourié hatte. Jetzt war er fit, hatte den Rückstand aufgeholt und ich war kurz davor auf Grün zu drücken am Sonntag", so Eichner über die Ausfall-Diagnose vom Freitagmorgen. Ansonsten sind alle Spieler fit und stehen dem Trainerteam am Sonntag zur Verfügung. 

Spieler glauben an sich und hoffen auf Fans

„Das Spiel gegen Hamburg hat uns gezeigt, dass wir auch Hamburg vor schwere Aufgaben stellen konnten, die hatten auch ihre Probleme. Da sieht man dann wenn man zusammenhält und in der Mannschaft zusammen arbeitet, dass viel möglich ist", sagte Alexander Groiß vor der schweren Aufgabe gegen den VfL. Das Team hat sich viel vorgenommen und will nun endlich liefern und den Fans etwas zurückgeben. Die haben in den ersten 45 Minuten im Volksparkstadion geschwiegen, wollten ein Zeichen setzen – Verdient es euch – stand auf einem Banner in der Kurve. Befürchtungen, dass es am Sonntag im heimischen Wildpark auch erst mal ruhig sein wird hat Eichner nicht: "Nein das glaube ich nicht. Die Rückmeldung aus der Fanszene, die die Jungs haben und die auch ich bekomme zeigen, dass das nicht zwingend der Plan ist. Ich wusste auch davon in Hamburg nichts, habe das nur am Rande dann mitbekommen. Ich glaube da findet ein stetiger Austausch statt zwischen Fans, Mannschaft und Verein. Von mir kommt da immer die gleiche Botschaft: Ich habe hier alle verschiedenen Seiten erlebt – ich habe himmelhoch jauchzend und auch einen Abstieg erlebt in Karlsruhe – der KSC ist immer dann sehr Konkurrenz fähig, wenn wir in die gleiche Richtung gedacht haben und uns alle gemeinsam unterstützt haben."

Richtungsweisende Begegnung

Ob diese Vorsätze am Sonntag dann Früchte tragen, wird sich nach den 90 Minuten zeigen. Sicher dürfte eins sein, der Geduldsfaden bei den Fans dürfte nicht mehr allzu lange sein und die Profis sollten diesen nicht länger auf die Probe stellen. Der KSC wartet seit dem Spiel gegen Greuther Fürth (14.12.2019) auf ein Liga Tor – dieser Treffer soll endlich am Sonntag fallen und dann zum Dosenöffner für ein tolles Blau-Weißes Fest werden. Los geht’s um 13:30 Uhr im Wildparkstadion – aktuell sind 10.506 Tickets verkauft, damit sind noch Restkarten übrig.