KSC ging in Paderborn unter - die neue welle

KSC ging in Paderborn unter

Paderborn (jl) - Für den KSC hätte die Saison nicht schlimmer beginnen können. Die Karlsruher unterlagen beim Saisonauftakt in Paderborn deutlich mit 5:0 (0:0). In der zweiten Hälfte hatten die Karlsruhe einen total Blackout, welchen die Paderborner eiskalt ausnutzen.

Foto: GES-Sportfotos / Marvin Ibo Güngör

Viele Verletzten im Team

Alle waren gespannt wie sich der KSC beim ersten Spiel schlagen wird. Die Vorbereitung der Blau-Weißen war sehr durchwachsen. Auch Grund dafür sind die vielen Verletzungen im Team. Gersbeck, Choi, Jung, Kobald, Jensen, O´Shaugnessy und Rapp – um nur mal ein paar zu nennen. Eichner konnte vor der Partie in Paderborn noch nicht auf alle seine Männer zurückgreifen. Der Trainer entschied sich für Kai Eisele im Tor, Philip Heise, Marcel Franke, Daniel Gordon und Marco Thiede bildeten die Abwehrreihe. Das fünfer Mittelfeld mit Lucas Cueto, Marvin Wanitzek, Tim Breithaupt, Jerome Gondorf und KSC-Eigengewächs Tim Rossmann. Neuzugang Mikkel Kaufmann durfte im Sturm ran.

Die Buchmacher waren sich einig – der KSC ging als klarer Außenseiter in die Begegnung. Doch im nagelneuen weißen Auswärtstrikot wollen die Karlsruher zeigen – dass Sie nicht zu unterschätzen sind.

Nach 10 Minuten gelbe Karte

Die erste große Chance gehörte dem KSC und hätte eigentlich auch schon die Führung sein müssen. Paderborn verteidigte eine Flanke von Rossmann schlecht und konnte den Ball nicht klären – dieser landete bei Kaufmann der direkt Abschloss, aber Jannik Huth der Paderborner Schlussmann stand richtig und konnte noch klären (4.).  Philip Heise holte sich dann nach 10 Minuten schon die erste Gelbe Karte des Spiels ab – total unnötig – da er nach einem harmlosen Zweikampf den Ball auf die Tribüne hämmerte.

Trinkpause bei hohen Temperaturen

Nach 20 Minuten bat Schiedsrichter Florian Lechner dann zur Trinkpause – damit bei den hohen Temperaturen niemand umkippte. Das Spiel blieb bis dahin größtenteils Ereignislos. Der KSC stand gut und gab den Hausherren kaum Raum zum Spielen. Der SCP  brauchte eine halbe Stunde um im Spiel anzukommen. Ab der 30 Minute schafften es die Hausherren öfters in den KSC Strafraum, große Chancen blieben aber noch aus.

Remis zur Pause

Nach 45 Minuten ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. Der KSC stand in der erste Hälfte recht gut – lies Paderborn kaum Platz. Die Hausherren kamen zwar nach 30 Minuten besser ins Spiel und öfters in den KSC Strafraum, aber die großen Torchancen blieben aus. Mit 70 Prozent Ballbesitz hatten die Paderborner aber deutlich mehr vom Spiel.

KSC mit Wechsel

Tim Rossmann, der seinen Job in der ersten Hälfte gut gemacht hatte, wurde durch Neuzugang Paul Nebel ersetzt. Wieder war es der KSC mit der ersten guten Chance in der Anfangsphase. Nach einer Flanke von Heise kam Gondorf in der Mitte zum Kopfball – der Abschluss ging ganz knapp am Tor der Hausherren vorbei (51.).

Paderborn ging in Führung

Ein Leichtsinnsfehler in der KSC Abwehr bescherte den Paderbornern die Führung. Heise legte den Ball so schlecht zu Torhüter Eisele zurück, dass dieser die Situation nur mit einem Foul retten konnte, was einen Elfmeter für die Hausherren zur Folge hatte. Ex-KSC Spieler Florent Muslija blieb cool  und versenkte zum 1:0 (56.). Paderborn tat das Tor sichtlich gut. Der SC wollte direkt nachlegen und lief nun Angriff um Angriff. Der KSC hatte in der Phase etwas Dusel, dass Paderborn die guten Tormöglichkeiten nicht nutze. Eisele machte im Tor einen Mega-Job – Sirlord Conteh tauchte alleine vor dem KSC Schlussmann auf, der hervorragend parierte. Eine von fünf Chancen hintereinander weg. Der KSC hatte Glück nicht schon mit drei, oder vier zu Null zurückzuliegen.

KSC kam nicht mehr mit

Paderborn überrollte die KSC Abwehr wie eine Dampfwalze. In der 65 Minute dann das 2:0 für die Paderborner. Mit einem hohen Ball überlistete der SC die KSC Abwehr und Leipertz löste sich rechtzeitig und machte das 2:0. Drei Minuten später – ähnliches Bild, Justvan zog aus 11 Metern einfach mal und zirkelte den Ball ins lange Eck zum 3:0 (68.). Paderborn machte einfach weiter – der KSC war nicht mehr anwesend. Felix Platte traf in der 72 Minute zum 4:0 und drei Minuten später machte Sirold Conteh das fünfte Tor an diesem Sonnigen Sonntagmittag.

Bittere Auftaktpleite

Am Ende musste man sagen, dass der KSC mit fünf Gegentoren gut bedient war. Paderborn hätte an dem Nachmittag zweistellig gewinne können. Christian Eichner und sein Trainerteam haben nun einiges mit der Mannschaft zum Aufarbeiten. Am kommenden Sonntag zum ersten Heimspieltag gegen den Liganeuling 1. FC Magdeburg sollten es die Badener dann deutlich besser machen. Los geht’s im BBBank Wildpark dann um 13:30 Uhr.


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