Kretschmann bringt Lockerung bei Kontaktbeschränkungen ins Gespräch

Stuttgart (dpa/lk) - Endlich wieder gemeinsam die Eltern besuchen gehen? Das befreundete Pärchen treffen? Oder die Wanderung mit der Nachbarsfamilie unternehmen? Das könnte vielleicht schon bald wieder möglich sein. Denn Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält eine baldige Lockerung der strengen Corona-Kontaktbeschränkungen für möglich.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Möglicherweise wieder zwei Haushalte

Auch wenn die Zahl der Infektionen nicht unter die Schwelle von 35 pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen sinke, könne es hier eine leichte Öffnung geben, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. "Ich könnte mir vorstellen, dass wir wieder auf zwei Haushalte kommen." Bisher dürfen sich im bundesweiten Corona-Lockdown, der noch bis 7. März gilt, nur ein Haushalt und eine weitere Person treffen. Allerdings müsse für eine Lockerung die 7-Tage-Inzidenz dauerhaft unter 50 liegen, sagte der Regierungschef.

Hoffnungen für Einzelhandel gedämpft

Kretschmann dämpfte die Hoffnung des Handels auf eine baldige Wiedereröffnung der Geschäfte. Diese sei nur möglich, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liege, erklärte der Grünen-Politiker. Dennoch könne es nicht sein, dass Geschäfte über weitere Wochen kaum etwas verkaufen könnten. Das Konzept Click&Meet, also Einkaufen nach Terminvergabe, könnte eine Perspektive sein. Über weitere Öffnungen soll am 3. März die nächste Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel entscheiden.


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