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Karlsruhe: Entführung stellt sich als Missverständnis heraus

Karlsruhe (pol/lk) - Die Karlsruher Polizei hat am Sonntagabend intensiv nach einer unbekannten Frau gefahndet, die laut eines Zeugenhinweises kurz zuvor im Bereich der Herrenstraße in ein rotes Auto geschoben und womöglich entführt wurde. Schließlich stellte sich die Sache aber als Missverständnis heraus.

Foto: Symbolbild/Fotolia

Zeugin beobachtet mögliche Entführung

Um 21:33 Uhr meldete eine Zeugin über den Polizeinotruf eine verdächtige Beobachtung. Demnach wurde vor dem Amtsgericht Karlsruhe in der Herrenstraße eine Frau gegen ihren Willen in ein rotes Auto gezerrt. Dieses Auto sei dann durch die Unterführung am Schlossplatz davongefahren. Das Kennzeichen des Fahrzeugs konnte die Zeugin noch teilweise ablesen. Aufgrund des Verdachts auf eine Entführung, leitete die Polizei umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Aufgrund der Hinweise ergab sich schließlich Walzbachtal-Jöhlingen als konkreter Aufenthaltsort der Frau.

Polizei findet Entführungsopfer wohlbehalten auf

In Waldbachtal-Jöhlingen stellte eine Streife erst das gesuchte rote Auto fest und traf wenig später auch auf die angeblich entführte Frau. Die Polizisten ließen sich glaubwürdig versichern, dass es zu keiner Gewalttat gekommen war. Um kurz nach 23:00 Uhr konnten die polizeilichen Einsatzmaßnahmen ohne den Verdacht einer Straftat wieder beendet werden.