Feuerwehr warnt: Vorsicht beim Betreten von Eisflächen auf Gewässern

Baden-Baden (pm/lk) - Für die kommenden Tage sind eisige Temperaturen vorhergesagt. Diese locken im Winter viele Menschen, vor allem Kinder, auf zugefrorene Teiche und Gewässer. Doch das birgt Gefahren. Die Feuerwehr Baden-Baden rät deshalb allen Bürgern, beim Betreten von Eisflächen besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Eisflächen sind noch viel zu dünn.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Kinder besonders gefährdet

"Besonders gefährdet sind Kinder. Leicht überschätzen sie die noch viel zu dünne Eisdecke. Auch wenn in Ufernähe das Eis fest erscheint, kann das ein paar Meter weiter schon anders aussehen. Bricht das Eis weg, fällt man unweigerlich ins Wasser. Die Folge ist eine lebensgefährliche Unterkühlung", warnt die Baden-Badener Feuerwehr. Erwachsene sollten deshalb mit gutem Beispiel vorangehen und die Eisflächen erst dann betreten, wenn über mehrere Wochen Dauerfrost geherrscht hat. Eltern müssen ihre Kinder außerdem ausführlich auf die tödliche Gefahr hinweisen.

Hinweise zum Betreten des Eises

Das Eis muss mindestens 15 Zentimeter dick sein. Das Betreten von Eisflächen, die dunkle Stellen oder Risse aufweisen, ist lebensgefährlich. Menschenansammlungen wie beim Schlittschuhlaufen sind ebenso lebensgefährlich wegen der Gefahr der Überlastung. Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt, sollte die Eisfläche auf gar keinen Fall betreten werden. Wer sich bereits auf dem Eis befindet, sollte sich flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen und zum Ufer robben. Sollte es dennoch zu einem Unfall gekommen und eine Person im Eis eingebrochen sein, sind unverzüglich die Feuerwehr und der Rettungsdienst über den Notruf 112 zu verständigen. Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen. Die Eisfläche darf nur mit einer Unterlage (beispielsweise mit einer Leiter oder Brettern) betreten werden, um das Gewicht zu verteilen. Gerettete Personen sollten Sie anschließend nicht einfach gehen lassen, sondern, wenn möglich, in warme Decken hüllen.


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