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Bundesliga pausiert bis 30. April – Olympische Spiele verschoben

Karlsruhe/Frankfurt (jl) Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat sich am Dienstag mit dem weiteren Vorgehen in der Fußballbundesliga und 2. Liga auseinandergesetzt. Der Vorschlag lautet nun den Spielbetrieb bis zum 30. April auszusetzen. Auch die Olympischen Spiele 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie verschoben.

Foto: IOC

Saison soll bis Ende Juni beendet werden

Eine weitere Pause ist aber keine Absage. Die DFL arbeitet auf Hochtouren daran eine Lösung zu finden, um die Saison doch noch zu Ende zu spielen. Hier steht immer noch die Option der „Geisterspiele“ im Raum – also Fußballspiele ohne Zuschauer. Diese Lösung ist anscheinend die Angestrebte der DFL. Hier soll auch gewährleistet werden, dass so wenig Arbeitskräfte wie möglich am Spieltag vor Ort sind.

36 Clubs stimmen kommende Woche ab

Der Vorschlag die Saison bis zum 30. April auszusetzen muss nur noch von den Profivereinen abgenickt werden. Das soll aber nur noch Formsache sein. Eine weitere Blöße kann sich die DFL nicht mehr erlauben – waren die Vorsitzenden in Frankfurt doch recht schnell in Kritik geraten, da bis zum Schluss versucht wurde die Spieltage doch durchzuführen. Laut der DFL besteht eine Verantwortung für diesen Wirtschaftszweig mit 56.000 direkten und indirekten Beschäftigten.

Auch Olympischen Spiele werden verschoben

Wir ernst die Lage weltweit ist, hat nun auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) verstanden. Eine historische Entscheidung wurde verkündet, die Olympischen Spiele 2020 in Tokio werden um ein Jahr verschoben. Lange versuchte das IOC noch an den Spielen festzuhalten, auch Japan wollte die Spiele unbedingt austragen. Nun hat sich das Blatt gewendet und der IOC-Präsident Thomas Bach musste nachgeben. Viele Experten haben die Verschiebung der Olympischen Spiele und der Paralympics schon lange gefordert. Der Druck wurde anscheinend doch zu groß. Nach der Fußball EM 2020 sind die Olympischen Spiele also das nächste große Sportereignis, das der Corona-Krise zum Opfer fällt.