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Auch Ex-Sportdirektor Dohmen will KSC-Präsident werden

Karlsruhe (dpa/lk) - Der Karlsruher SC steht immer wieder in den Schlagzeilen - allerdings nicht nur aus sportlicher Sicht. Erst lieferten sich die Stadt Karlsruhe und der ehemalige Präsident Ingo Wellenreuter eine Schlammschlacht um die Pläne des Stadion-Neubaus. Dann forderte der Karlsruher Fanclub den Rücktritt Wellenreuters, um die drohende Insolvenz des Fußball Zweitligisten abzuwenden. Jetzt wird ein neuer Präsident für den KSC gesucht. Inzwischen sind vier Bewerbungen für den Posten eingegangen.

Foto: GES Sportfoto

Bewerbung eingereicht

Rolf Dohmen will neuer Präsident des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC werden. "Ich werde am Montag meine Bewerbung für das Präsidentenamt einreichen, mit dem Zusatz versehen, dass ich mich für den Fall der Fälle auch für das Amt des Vizepräsidenten zur Verfügung stellen würde", sagte der ehemalige Spieler und Sportdirektor des KSC den "Badischen Neuesten Nachrichten".

Insgesamt vier Bewerber

Vor dem 68-jährigen Dohmen hatten bereits der amtierende Vizepräsident Holger Siegmund-Schultze, der Unternehmer Kai Gruber und Axel Kahn, Bruder des ehemaligen Nationaltorwarts Oliver Kahn, ihre Kandidatur angekündigt. Die Wahl soll voraussichtlich Ende Juli stattfinden. Gesucht wird der Nachfolger des Mitte Mai zurückgetretenen Ex-Präsidenten Ingo Wellenreuther.