Rastatt: Polizei verteilt am Samstag viele Anzeigen und Platzverweise gegen die Corona-Verordnung

Rastatt (pm/ass) - Auch wenn das Landratsamt die für Samstag in Rastatt geplante Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen verboten hatte, haben sich dort gegen Nachmittag nach Polizeiangaben mehrere Menschengruppen angesammelt. Die Beamten mussten einige Versammlungen auflösen, mehrere Platzverweise aussprechen und Anzeigen erstatten.

Symbolbild: Pixabay/TechLine

Ansammlung aufgelöst

Während sich in vielen Fällen die Gruppen beim Eintreffen der Einsatzkräfte sofort wieder zerstreut hatten, verdichtete sich gegen 15 Uhr eine Ansammlung auf dem Hof einer Schule in der Wilhelm-Busch-Straße. Diese Ansammlung wurde auf Anordnung der Versammlungsbehörde der Stadt Rastatt mit Hilfe von polizeilichen Lautsprecherdurchsagen sowie durch Einzelansprachen des Anti-Konflikt-Teams der Polizei aufgelöst. Die Beamten beschlagnahmten zwei Lautsprecheranlagen und ein Megaphon, damit diese nicht als Kundgebungsmittel eingesetzt werden konnten.

Erneute Versammlung

Nachdem die Ansammlung vor der Schule aufgelöst wurde, trafen sich rund 50 Personen im Bereich der  der Hindenburgbrücke/Kinkelstraße Luft wieder. Aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Verordnung und den daraus folgenden Anzeigen wurden die betroffenen Personen zur Identitätsfeststellung festgehalten. Hierbei wurde ein Polizeibeamter beleidigt, desweiteren leistete ein Mann Widerstand und sieht nun einem Strafverfahren entgegen. Für eine Frau, die sich in der kurzfristig von der Polizei festgehaltenen Gruppe befand, musste wegen eines medizinischen Notfalls ein Rettungswagen angefordert werden.

Großeinsatz der Polizei

Insgesamt wurden am Nachmittag über 80 Platzverweise sowie über 60 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung und vier Strafverfahren eingeleitet. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen, die durch einen Polizeihubschrauber unterstützt wurden, kam es am Nachmittag im Stadtgebiet immer wieder zu vorübergehenden Sperrungen, unter anderem im Bereich der Hindenburgbrücke, der Wilhelm-Busch-Straße sowie weiteren kurzen Verkehrsbehinderungen. Die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Offenburg wurden am Samstag durch das Polizeipräsidium Einsatz und auch deren Polizeireiter sowie von Kräften der Bundespolizei unterstützt.


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