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Initiator von Karlsruher 'Corona-Party' muss Polizeieinsatz bezahlen

Karlsruhe (pol/cmk) Ein 29-Jähriger wollte offenbar eine Corona-Party in Karlsruhe veranstalten und lud über einen Messengerdienst dazu ein. Die Polizei bekam einen Hinweis dazu und überwachte das Gelände, eine Feier konnte dadurch verhindert werden. Nun muss der Initiator die Kosten des Polizeieinsatzes bezahlen.

Symbolbild: Pixabay

"Corona-Rave" in der Nordstadt geplant

Der Mann hatte vor rund einer Woche zu einem "Corona-Rave" auf einem Skaterplatz in der Karlsruher Nordstadt aufgerufen, 20 Personen hatten ihre Teilnahme über einen Messengerdienst zugesagt. Da die Polizei im Voraus einen Hinweis erhielt, wurde die Örtlichkeit mit mehreren Beamten überwacht. Dabei wurden mehrere Personen festgestellt, eine Feier konnte so aber verhindert werden, teilte die Polizei Karlsruhe am Freitag mit. 

Initiator muss Kosten des Polizeieinsatzes bezahlen

Das Polizeipräsidium Karlsruhe hat sich inzwischen dazu entschlossen, dem Initiator der Corona-Party die Kosten des Einsatzes in Rechnung zu stellen. Nach Angaben der Polizei werde sich die Summe auf mehrere hundert Euro belaufen. "Wir erhoffen uns von dieser Maßnahme auch einen Abschreckungseffekt," sagt Polizeivizepräsident Hans Matheis dazu, der beim Polizeipräsidium Karlsruhe derzeit auch die besondere Aufbauorganisation "Corona" leitet.

Reiterstaffel am Wochenende unterwegs

Alleine am Donnerstag wurden nach Angaben der Polizei 77 Ordnungswidrigkeiten geahndet. Auch am Wochenende wird die Polizei daher die Einhaltung der Corona-Verordnung wieder verstärkt kontrollieren. "Wir haben für die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen am Samstag und Sonntag die Polizeireviere im Stadt- und Landkreis nochmals personell verstärkt. Angedacht ist auch eine Streife der Reiterstaffel des Polizeipräsidiums Einsatz in der Karlsruher Innenstadt", kündigt Hans Matheis an und hofft dabei auf ein einsichtiges Verhalten der Menschen.