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Weihnachtsmarkt in Straßburg trotz Corona geplant

Straßburg (lk) - Jedes Jahr in der Adventszeit ist es ein Highlight - viele Badener fahren gerne ins benachbarte Elsass, um den Weihnachtsmarkt in Straßburg zu besuchen. Doch wie sieht es in diesem Jahr mit den Corona-Vorgaben aus? Die Straßburger Stadtführung hat gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde und der Präfektur ein Konzept zur Durchführung des Weihnachtsmarktes unter Corona-Bedingungen ausgearbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Check-Points fallen weg

Das Konzept ist ähnlich, wie auch mögliche Konzepte bei uns in Deutschland. Statt viele zentrale Buden und Stände, sollen die Aussteller dezentral über die Innenstadt verteilt werden - natürlich mit ausreichend Abstand zwischen den Verkaufsbuden. Außerdem soll es keine Check-Points an den Eingängen mehr geben. Vor allem die Bewohner des Stadtzentrums hätten sich - nach einem Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten - über die langen Warteschlangen und die Wartezeit in den Abendstunden vor den Check-Points beklagt. Mit deren Wegfall werden in diesem Winter Menschenansammlungen vermieden. Außerdem soll an allen Ständen einer Maskenpflicht herrschen.

Essen und Trinken im Sitzen

Essen und Trinken ist maximal 100 Meter von den Verkaufsständen entfernt erlaubt, in ausgewiesenen und abgegrenzten Zonen, lediglich an den bereitgestellten Tischen und Sitzgelegenheiten. Die Zahl der Besucher, die an den Tischen sitzen dürfen, ist begrenzt. Die Tische müssen nach jedem Besucherwechsel desinfiziert werden. Voraussichtlich dürfen in diesen Ess-Bereichen auch die Mund-Nasen-Schutzmasken abgenommen werden.

Drei entzerrte Märkte

Geplant sind drei separate Märkte: einer, der sich über den Bereich vom Place Kléber bis zum Place Broglie erstreckt, einen zweiten vom Place du Château über die Rabenbrücke bis zum Place d‘Austerlitz und einen dritten vom Place Saint-Thomas bis hinein ins Altstadtviertel La Petite France. Zwischen den Ständen soll ein Mindestabstand von zwei Metern gelten. Die Durchgänge zwischen den Reihen werden deutlich verbreitert. So sollen die Märkte entzerrt und große Menschenansammlungen vermieden werden.