Pop-up Freizeitpark startet bald in Gaggenau

Gaggenau (lk) - Kommendes Wochenende ist es soweit - dann startet der Gaggenauer Pop-up Freizeitmarkt auf dem Gelände an der Jahnhalle. An drei Wochenenden im September und Oktober können Schausteller dort ihre Fahrgeschäfte, Karussels und Imbissbuden öffnen. Die Herbstmesse war wegen Corona ausgefallen.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Drei Wochenenden Rummelatmosphäre

Zwei dutzend Schaustellerfamilien bringen vom 24. September bis 18. Oktober immer donnerstags bis sonntags Rummelatmosphäre auf das Gelände an der Jahnhalle in Gaggenau. Ausgenommen am Wochenende vom 08. bis 11. Oktober. So wollen die Schausteller einen Ersatz für die ausgefallene Herbstmesse anbieten. Krämer und Vereine werden allerdings nicht dabei sein. Als Highlights wird es "Break Dance", Berg- und Talbahn, Autoscooter, ein Laufgeschäft und Kinderkarrussels geben. Außerdem gibt´s ein breites kulinarisches Angebot, um die hungrigen Bäuche der Besucher zu füllen.

Abstands- und Hygienekonzept

"Der Pop-up Freizeitpark ist quasi ein eingezäunter Jahrmarkt. Die Besucher müssen 1 Euro Eintritt zahlen, dann gibt es eine Körpertemperaturmessung, die Datennachverfolgung und nur 500 Personen dürfen in den Park rein. So wollen wir die Hygienevorschriften der Corona-Verordnung des Landes umsetzen", so Herbert Levy, Geschäftsführer der Schaustellerbetriebe Rastatt. Tickets müssen vorher online gekauft werden. Außerdem gibt es Waschstationen und in den Warteschlangen an den Fahrgeschäften herrscht eine Maskenpflicht.

Keine finanzielle Entlastung

Das bisherige Jahr ist für die Schausteller ein kompletter Reinfall gewesen. "Katastrophal - wenn man 8 Monate Berufsverbot hat und am 23. Dezember die letzten Einnahmen hatte, dann ist das schon böse", sagt Hugo Levy im Interview mit der neuen welle. "Der Pop-up Freizeitpark ist auf jeden Fall eine Entlastung für die Psyche. Finanziell aber nicht. Das kann keine Rettung sein. Das ist, dass wir wieder unser Leben leben können und zeigen können, dass wir noch da sind. Denn irgendwie werden wir immer vergessen", so Levy weiter. Er hofft auf regen Zulauf, denn die Betreiber tragen die Kosten der Veranstaltung. Außerdem wünscht er sich mehr Hilfe vom Staat - wie in anderen Branchen eben auch. Bislang gab es im März 9.000 Euro Soforthilfe für lleine Unternehmen. Nach Levys Ansicht ein Tropfen auf den heißen Stein.


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