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Faire Wochen in Karlsruhe - für einen fairen und gerechten Handel

Karlsruhe (lk) - Karlsruhe ist Fairtrade-Stadt und präsentiert in diesem Jahr bei den Fairen Wochen einige Aktionen rund um einen fairen und gerechten Handel. Mit dabei sind Geschäfte, Vereine und Eine-Welt-Gruppen. Außerdem gibt es erstmals eine faire Stadtrallye. Die Fairen Wochen gehen noch bis zum 25. Oktober.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Motto "Fair statt mehr"

Die Faire Woche in Karlsruhe sind ein Aktionszeitraum zu den Themen Fairer Handel, Eine Welt und der Erfüllung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Die zwölften Fairen Wochen laufen vom 11. September bis 25. Oktober. In diesem Jahr steht der Aktionszeitraum unter dem Motto "Fair statt mehr". "Es geht darum, Produkte nachhaltig zu produzieren und auch damit so zu handeln, dass alle Menschen ein gutes Leben haben", erklärt Karlsruhes Umweltbürgermeisterin Bettina Lisbach.  Es könne nicht nur darum gehen welche Art von Produkten konsumieren werden, sondern auch wie viel davon. Ein gerechter Zugang zu Chancen und Ressourcen könne nur gelingen, wenn die Menschen bereit sind ihre eigenen Routinen zu hinterfragen und nach neuen Handlungsoptionen zu suchen. 

Eigenen Konsum hinterfragen

Highlights der Fairen Wochen in Karlsruhe sind eine Ausstellung zum zehnjährigen Jubiläum der Stadt Karlsruhe als Fairtrade-Stadt. Diese führt die Besucherinnen und Besucher auf eine Themenreise durch zahlreiche Aktivitäten der vergangenen Jahre. Außerdem gibt es digitale Workshops, Seminare, Lesungen, Diskussionen und eine Modenschau mit fair gehandelter Mode. Ein weiterer Höhepunkt ist eine faire Stadtrallye, die die Spielerinnen und Spieler mit auf eine Entdeckungstour zu interessanten Orten in der Innenstadt nimmt. An den einzelnen Zielorten erfahren die Teilnehmer Fakten und Hinweise rund um den Fairen Handel allgemein und speziell in Karlsruhe. Alle Infos und das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Corona-konformes Programm

Trotz Corona finden die Fairen Wochen in diesem Jahr statt. Denn Corona zeige, dass es gerade die Ärmsten auch am stärksten treffe, so Lisbach weiter. Darum sei der Faire Handel genau jetzt für Produzenten in Afrika, Asien oder Südamerika besonders wichtig. Darum haben die Veranstalter auch corona-konformes Programm auf die Beine gestellt. Mit viel Kreativität sind die Aktiven dieser neuen Herausforderung begegnet und so wird es in diesem Jahr zum ersten Mal auch digitale Angebote geben. "Viele Veranstaltungen finden in einem digitalen Format statt - also Workshops, Lesungen, aber auch die Modenschau kann man digital verfolgen. Aber auch die Statdrallye kann mit wenigen Infektionsrisiken gemacht werden", so Lisbach.

Karlsruhe ist Fairtrade-Stadt

Bereits vor zehn Jahren hat Karlsruhe die ersten Schritte in diese Richtung gemacht und ist als "Fairtrade-Stadt" zertifiziert worden. "Auch die Kommune und Stadt hat einen großen Bedarf an Produkten - beispielsweise bei Verlegen von Steinen - bei denen man darauf achten kann, dass sie fair entstanden sind", so der ehemalige Bürgermeister Harald Denecken.


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