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Sturmtief Eberhard fegt über die Region – Ausnahmezustand für Einsatzkräfte

Karlsruhe/Pforzheim/Calw (pol/pm/cmk) Am Sonntag fegte Sturmtief Eberhard über die Region und sorgte für diverse Einsätze von Feuerwehr und Polizei. Zwischen 10.00 Uhr und 21.00 Uhr kam es zu mehr als 200 Einsätzen im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Dabei waren oftmals umgestürzte Bäume, umgestürzte Verkehrszeichen, oder herabfallende Dachziegel die Ursache. In Simmersfeld (Landkreis Calw) wurde das komplette Dach des Festspielhauses abgedeckt.

Foto: Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.

Bäume und Verkehrsschilder stürzten um

Zudem wurden mehrere Fahrzeuge durch umstürzende Bäume oder herabfallende Dachziegel beschädigt. An mehreren Gebäuden entstanden Sachschäden an der Fassade oder am Dach. Nach vorläufigen Schätzungen entstand durch den Sturm ein Gesamtschaden von etwa 230.000 Euro. Mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert. Schwere Personenschäden waren glücklicherweise nicht zu verzeichnen, lediglich ein Fußgänger im Stadtgebiet Karlsruhe wurde durch ein umfallendes Verkehrszeichen leicht im Gesicht verletzt.

Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe kam es auf Grund des Sturmes zu über 150 Einsätzen. In Dettenheim-Rußheim (nördlicher Landkreis Karlsruhe) wurde an einem leerstehenden Haus das Dach abgedeckt. In Bretten-Sprantal wurde ebenfalls das Dach eines Wohnhauses abgedeckt. In Pforzheim und im Enzkreis kam es zu 31 Einsätzen. In Pforzheim, Untere Wilferdinger Straße wurde dass Kunstwerk “Pinke Häuser” beschädigt.

Festspielhaus beschädigt

Im Bereich Calw kam es zu zwölf Einsätzen ausgelöst durch den Sturm. In Simmersfeld wurde das komplette Dach des Festspielhauses abgedeckt. In Calw Stammheim beschädigte der Sturm eine Stromleitung zu einer Schreinerei. In der Folge kam es zu einem Kurzschluss und einem Schmorbrand, der zu starker Rauchentwicklung führte.

Fotos: Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.