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Nach Scheunenbrand in Bad Herrenalb: Mutmaßlicher Brandstifter in Psychiatrie

Bad Herrenalb / Neusatz (pol/as) Nach dem Brand einer Scheune auf dem Schwalbenhof bei Neusatz in der Nähe von Bad Herrenalb am Sonntagmorgen hat die Polizei einen 41-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Zeugenhinweise hatten zu dem Mann geführt. Der könnte psychisch krank sein und wurde in eine Spezialklinik eingewiesen. Geprüft wird, ob er auch für andere Straftaten in Frage kommen könnte.

Foto: Aaron Klewer

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Brandstiftung kam als Ursache in Frage

Am frühen Sonntagmorgen brannte in Neusatz auf dem Schwalbenhof ein Unterstand nieder – Tiere im Stall daneben mussten in Sicherheit gebracht werden, die abgestellten Landwirtschafts-Maschinen waren nicht zu retten. Der Schaden wird auf etwa 800.000 Euro geschätzt. Schon kurz nach dem Feuer kam die Vermutung auf: Es könnte Brandstiftung gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeipräsidium Karlsruhe teilen mit: Es gibt es einen Tatverdächtigen. 

Richter sorgt für Einweisung in Klinik

Aufgrund von Hinweisen auf einen 41-jährigen Mann konnte die Kriminalpolizei Calw mittlerweile einen Tatverdächtigen festnehmen. Dieser wurde am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen einem Haftrichter vorgeführt und von diesem, aufgrund seines psychischen Zustandes, in eine Spezialklinik eingewiesen.

Hat der Verdächtige noch ein Feuer gelegt?

Bei den weiteren Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft wird unter anderem auch geprüft, ob der 41-Jährige Tatverdächtige für einen weiteren Brand in Rotensol sowie für Sachbeschädigungsdelikte in Rotensol und Neusatz zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen in Frage kommt. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 entgegen.