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Foto: Tourismus und Stadtmarketing Bad Herrenalb

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Immer mehr Touristen in Bad Herrenalb

Bad Herrenalb (pm/cmk) 307.646 Übernachtungen wurden im Jahr 2018 in Bad Herrenalb verzeichnet. Das entspricht einer Steigerung von 4,1 Prozent gegenüber den für 2017 gemeldeten 294.889 Übernachtungen. Da für 2018 noch nicht alle Meldescheine eingegangen sind, ist die tatsächliche Zahl der Übernachtungen sogar noch etwas höher. Grundlage der Erfassung ist das Herrenalber Meldescheinwesen, das die Betten in allen Beherbergungsbetrieben sowie den Kliniken erfasst.

Weniger lange Aufenthalte

Ein noch größeres Plus kann der Eigenbetrieb Tourismus und Stadtmarketing bei den Ankunftszahlen vermelden. Hier stieg die Zahl von 72.091 im Jahr 2017 auf 80.591 im letzten Jahr, was eine Steigerung von 10,5 Prozent bedeutet. Gesunken ist hingegen die Aufenthaltsdauer der Gäste. Betrug diese 2017 im Schnitt noch 4,04 Tage, sank diese 2018 auf 3,76 Tage. Das entspricht einem Rückgang von 7,4 Prozent. Dieser Abwärtstrend ist in der gesamten Tourismusregion Schwarzwald zu beobachten. Lange Aufenthalte sind out, Kurzreisen sind in.

Niederlande, Frankreich und Schweiz

Die größten Zuwächse konnte Bad Herrenalb bei den ausländischen Touristen verzeichnen. Besonders beliebt ist die Stadt an der Alb bei Gästen aus den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. Hier konnte eine Steigerung von 2.938 Übernachtungen 2017 auf 7.675 im Jahr 2018 verzeichnet werden – ein sattes Plus von 61,7 Prozent. Ähnlich hoch ist die Steigerung bei den Übernachtungen und Ankünften aller ausländischen Touristen. Betrug die Zahl der Übernachtungen 2017 noch 10.124, stieg diese 2018 um 51,6 Prozent auf 20.913. Die Zahl der Ankünfte stieg im gleichen Zeitraum von 2.636 auf 6.345, ein Anstieg von 58,5 Prozent.

Positiver Trend

Nina Schäfer, die Leiterin des Eigenbetriebs Tourismus und Stadtmarketing, freute sich über die positive Entwicklung der Tourismuszahlen. „Die Statistik zeigt, dass der Tourismus in Bad Herrenalb nach wie vor eine äußerst bedeutende Rolle spielt. Wir setzen alles daran, den positiven Trend auch in den nächsten Jahren fortzuführen.“