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Viel Blaulicht am Wochenende bei Bruchsal

Bruchsal (dpa/as) Es wird ein Horror-Szenario simuliert, das an die Unglücke im Elsass und bei Eschede erinnert: Rettungskräfte üben am Wochenende am Rollenbergtunnel bei Bruchsal den Ernstfall einer ICE-Entgleisung. Deswegen sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch viele Einsatzfahrzeuge in der Umgebung unterwegs. Rund 800 Haupt- und Ehrenamtliche sind bei der Großübung dabei.

Foto: Fotolia

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Szenen einer ICE-Entgleisung 

Mit einer Großübung trainieren Rettungsdienste in der Nacht von Samstag auf Sonntag für einen möglichen Zugunfall in einem Tunnel. Insgesamt werden nach Angaben der Stadt Bruchsal rund 800 Rettungskräfte erwartet. Polizei, Feuerwehren, Bahn sowie Führungsstäbe und Rettungsdienste gehen von einem entgleisten ICE mit Hunderten Passagieren im 3,3 Kilometer langen Rollenbergtunnel auf der Strecke von Stuttgart nach Mannheim aus. Aus Stuttgart und Mannheim sollen Notfallzüge der Bahn zu den Tunnelportalen fahren.

Übungszeitraum 23.00 bis 5.30 Uhr

Die Stadtverwaltung Bruchsal weist darauf hin, dass während der Übung zwischen Samstag ab 23.00 Uhr und Sonntag um 5.00 Uhr in der Stadt und der Umgebung vermehrt Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Signal unterwegs sein werden. Die Bundesstraße 3 zwischen Bruchsal und Ubstadt-Weiher wird in der Zeit gesperrt.