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Flugzeugabsturz in Bruchsal – Das hat die Obduktion des Piloten ergeben

Bruchsal (dpa/cmk) Nachdem am vergangenen Wochenende ein Flugzeug in Bruchsal abgestürzt und dabei gegen die Fassade eines Baumarktes geflogen ist, wurde nun der Leichnam des Piloten obduziert. Es sei demnach nicht auszuschließen, dass der Absturz durch gesundheitliche Probleme ausgelöst wurde. Ein Herzinfarkt kann allerdings ausgeschlossen werden.

Foto: Thomas Riedel

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Erfahrener Pilot

Der tödliche Absturz eines Kleinflugzeugs in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) ist nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht auf einen Herzinfarkt des Piloten zurückzuführen. Dies gehe aus dem vorläufigen Obduktionsergebnis hervor, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Es sei aber nicht auszuschließen, dass andere akute gesundheitliche Beeinträchtigungen des 80-Jährigen zu dem Unglück geführt haben. Derweil habe die Vernehmung von Zeugen ergeben, dass der Mann ein sehr erfahrener, technisch versierter Pilot gewesen sei. Er habe sein Kleinflugzeug gewissenhaft gewartet und gepflegt. Zudem sei die Maschine vor jedem Flug überprüft worden.

Absturz forderte drei Todesopfer

Bei dem Absturz am Samstag waren die drei Insassen – der Pilot, seine 60 Jahre alte Lebensgefährtin sowie der 32 Jahre alte Sohn der Frau – ums Leben gekommen. Alle drei stammten aus Bayern. Vor dem Absturz war vermutlich ein Landemanöver missglückt. Das Flugzeug prallte daraufhin gegen die Fassade eines Baumarktes.