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Im Chat: Mann lässt vor Kindern aus Kreis Rastatt die Hosen runter – so schützen Sie Ihre Kinder

Rastatt (pol/as) Zwei acht- und neunjährige Kinder aus dem Landkreis Rastatt hatten mit ihren Smartphones ganz harmlos über eine Videoplattform gechattet - und dabei ein erschreckendes Erlebnis gehabt. Ihr unbekannter Chat-Partner entblößte sich vor den Mädchen. Die wandten sich entsetzt an ihre Eltern, die erstatteten Anzeige. Die Polizei gibt Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor Unholden im Netz schützen können.

Foto: pixabay

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Kinder gehen oft unbedarft auf Kontakte ein

Die beiden Mädchen aus dem Landkreis Rastatt standen über eine Videochat-Plattform in Kontakt zu einem Unbekannten. Wenig später entblößte sich der Mann und präsentierte den Kindern sein Geschlechtsteil. Die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei rät: 

Schützen Sie Ihre Kinder im Netz genauso wie im richtigen Leben. Das bedeutet:

  1. Geben Sie Ihren Kindern kein Smartphone mit freiem unkontrollierbarem Zugang ins Internet und achten Sie darauf, wo ihr Kind surft.   
    Denn:  Mit Leichtigkeit können sie auf pornographischen und extrem jugendgefährdenden Inhalt stoßen. Aber auch Inhalte, die selbst Erwachsene schockieren würden, finden sie. Bedenken Sie:  Alles was denkbar und machbar ist, auch im Schlechten, können Sie antreffen.
  2.  Nutzen Sie Kinderschutzprogramme, sogenannte “Jugendschutzfilter”, die sie richtig einstellen müssen.  Tipps dazu finden Sie auch hier.  Rechnen Sie aber damit, dass technische Hilfsmittel nur Hilfsmittel sind und nicht ganz auszuschließen ist, dass gefährdende Inhalte durchsickern – Zitat “klicksafe”: “Jede technische Hilfestellung kann Medienerziehung nur unterstützen, nicht ersetzen.”
  1. Sprechen Sie mit Ihren Kindern regelmäßig über ihre Kontakte und “Freunde” im Netz oder in Messenger-Diensten. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Eltern und Kindern schützt und hilft rechtzeitig, Gefahren zu erkennen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was das Wort “Freund” wirklich bedeutet.
  1. Tauschen Sie sich mit Eltern und Schule aus.
  2. Eine Frage zum Abschluss: Würden Sie Ihr Kind mitten in der Nacht in einer Stadt frei laufen lassen und morgens wieder abholen? In der “richtigen” Welt gibt es Rotlichtmilieu, Drogenszene, Missbrauch und Kriminalität aller Art. Das finden Sie und Ihre Kinder auch im Netz!