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Großeinsatz am Hardtsee in Huttenheim: Suche nach “Person im Wasser” ergebnislos eingestellt

Philippsburg/Huttenheim (fw-ka/bo) Rettungskräfte rückten gestern Abend mit einem Großaufgebot zu einem Einsatz am Hardtsee aus. Ein bislang unbekannter Anrufer soll hier beobachtet haben, wie ein Mann von einem Schwimmbagger gesprungen und nicht wieder aufgetaucht sei. Als die Einsatzkräfte am See ankamen, fehlte vom Anrufer jede Spur. Nach 2-stündiger Suchaktion nach der "Person im Wasser" wurde die Suche ergebnislos eingestellt.

Symbolbild: Pixabay

Alarmstichwort “Person im Wasser”

Am Samstagabend gegen 18:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Philippsburg von der Integrierten Leistelle mit dem Alarmstichwort “Person im Wasser” an den Baggersee Hardtsee nach Huttenheim alarmiert. Zeitgleich wurde auch der Rettungsdienst und das DLRG zur Einsatzstelle hinzugerufen. Nach Angaben eines Notrufteilnehmers sollte dort im Bereich des Kieswerks ein Mann von einem Schwimmbagger gesprungen sein und nicht wiederaufgetaucht sein.

Falscher Notruf?

Die Einsatzkräfte begaben sich auf die Suche nach dem Melder um nähere Informationen zu erhalten. Dieser konnte aber leider nirgends ausfindig gemacht werden. Die Befragung von Anglern und weiteren Personen vor Ort war ergebnislos. Auch konnte der Melder nicht mehr telefonisch erreicht werden.

Suche nach angeblichem Vermissten

Die Feuerwehr Philippsburg brachte zwei Feuerwehrboote zu Wasser und begann im Bereich eines Schwimmbaggers nach der Person zu suchen. Jedoch befand sich auf dem See nicht nur ein Schwimmbagger. So wurde die Suche ausgeweitet. Das DLRG verbrachte zwei weitere Boote mit Sonartechnik ins Wasser. Diese suchten ebenfalls großräumig den See rund um die Schwimmbagger ab.

Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort

Die Feuerwehr Philippsburg war mit 7 Fahrzeugen, 2 Booten und rund 30 Einsatzkräften unter der Leitung des Kommandanten Rudolf Reiss im Einsatz. Das DLRG aus Oberhausen-Rheinhausen und Neureut waren mit mehren Fahrzeugen und zwei Booten mit rund 28 Kräften, davon 5 Taucher an der  Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug unter der Leitung des Organisatorischen Leiters Frank Eckhard mit 6 Kräften vor Ort. Die Polizei war  mit einem Streifenwagen und zwei Beamten im Einsatz.

Suche ergebnislos eingestellt

Nach rund zwei Stunden ergebnisloser Suche entschlossen sich die Kräfte von Feuerwehr und DLRG die Suche einzustellen. Auch die Polizei hatte keine näheren Informationen.