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Symbolbild: Bundespolizei

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Bundespolizei Karlsruhe nimmt an vier Tagen sechs gesuchte Straftäter fest

Karlsruhe (pol/cmk) Die Bundespolizei Karlsruhe konnte am Wochenende mehrere Haftbefehle vollstrecken. Insgesamt wurden sechs Personen, gegen die insgesamt acht Haftbefehle vorlagen, innerhalb von vier Tagen festgenommen.

Drei Ausschreibungen gegen 28-Jährigen

Bereits am Freitag gegen Mittag ging der erste Fisch ins Netz. Ein 28-jähriger Deutscher versuchte die Beamten in Mannheim durch eine falsche Namensangabe zu täuschen. Er hatte jedoch keinen Erfolg und so stellten sich bei der polizeilichen Überprüfung insgesamt drei Ausschreibungen zu Festnahme heraus. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn suchte den Mann wegen Erschleichens von Leistungen, die Staatsanwaltschaft Stuttgart in zwei Fällen wegen Diebstahls. Insgesamt wird der Mann jetzt 250 Tage in der Justizvollzugsanstalt Mannheim verbringen.

Erschleichen von Leistungen und Drogenbesitz

Etwa zur gleichen Zeit wurde in Mannheim ein 24-jähriger Deutscher kontrolliert, welcher ebenfalls von der Staatsanwaltschaft Stuttgart zur Festnahme ausgeschrieben wurde. Aufgrund des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln muss der 24-Jährige nun eine Freiheitsstrafe von einem Jahr in der Justizvollzugsanstalt Mannheim verbüßen. Am Folgetag konnte ein 58-jähriger Deutscher, der in Karlsruhe am Hauptbahnhof kontrolliert wurde, eine ausstehende Geldstrafe zahlen. Der Mann wurde durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen Erschleichens von Leistungen zur Festnahme ausgeschrieben. Mit einer Zahlung von insgesamt 473 Euro konnte er die Freiheitsstrafe abwenden.

Verstöße gegen Pflichtversicherungsgesetz

Am Sonntag kontrollierten die Beamten in Karlsruhe einen 51-jährigen Polen und in Mannheim einen 34-jährigen Deutschen. Die Männer wurden durch die Staatsanwaltschaften Landau und Heidelberg wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gesucht. Mit einer Zahlung von insgesamt 1850 Euro konnten die Haftstrafen von beiden Männern abgewendet werden und beide auf freiem Fuß bleiben. Anders erging es einem 25-jährigen Bulgaren. Auch dieser war wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz von der Staatsanwaltschaft Mannheim zur Festnahme ausgeschrieben. Nachdem Beamte ihn heute Morgen in Mannheim am Hauptbahnhof kontrollierten, konnte er die Geldstrafe in Höhe von 400 Euro nicht zahlen und wurde für die nächsten 20 Tage der Justizvollzugsanstalt Mannheim überstellt.