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Verstärkte Polizeikontrollen an Fastnacht in der Region

Mittelbaden (pm/ass) Bald ist es wieder soweit: Die heiße Phase für alle Fastnacht-Liebhaber steht kurz bevor. Auch in diesem Jahr setzt die Polizei wieder auf gezielte Kontrollen, um die Sicherheit der Feiernden zu gewähren. Es werden sowohl uniformierte, als auch zivile Streifen unterwegs sein. Die Beamten kontrollieren allerdings nicht nur den Straßenverkehr. Bei den anstehenden Veranstaltungen wird auch ein besonderes Augenmerk auf den öffentlichen Alkoholkonsum insbesondere von Jugendlichen gelegt.

Symbolbild: Pixabay / Couleur

Finger weg von Alkohol am Steuer

Polizeipräsident Renter hat eine klare Meinung zum Thema Alkohol im Straßenverkehr"Unsere Botschaft ist eindeutig: Autofahren und Alkoholkonsum passen nicht zusammen. Wir werden gezielte Alkoholkontrollen durchführen und keinerlei Zugeständnisse machen", so der Polizeipräsident. Wer sich unter Alkoholeinfluss hinter das Steuer eines Fahrzeugs setzt, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen und riskiert seinen Führerschein. Besser ist daher, sich zu närrischen Veranstaltungen fahren zu lassen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden und im Vorfeld einen Fahrer zu benennen.

Öffentlicher Alkoholkonsum wird kontrolliert

Die Polizei schaut vor allem auf den Alkoholkonsum der Jugendlichen. Durch Kontrollen im Vorfeld solle bereits möglichen Alkohol-Exzessen und Auseinandersetzungen entgegengewirkt werden. Das ungezwungene Feiern soll an erster Stelle stehen, allerdings nicht auf Kosten anderer. 

"Nein heißt Nein!"

Dass Frauen und Mädchen bei Faschingsveranstaltungen die Erfahrung von Grenzüberschreitungen machen, gehört zu den dunklen Seiten der Fastnacht. Für den Polizeipräsidenten Renter lässt ein "Nein" nicht den geringsten Hauch von Toleranz zu. Dieser Grundsatz wurde im Jahr 2016 auch im Strafgesetzbuch festgeschrieben. "Wir werden konsequent einschreiten, wenn sich uns in diese Richtung der Anfangsverdacht einer Straftat offenbart" wendet sich Renter eindringlich an mögliche "Grapscher".

Wildpinkeln verboten

Wem die Blase drückt, sollte frühzeitig öffentliche Toiletten aufsuchen. Wer seine Notdurft außerhalb von Toilettenanlagen verrichtet, muss mit einem Bußgeld rechnen. "Wir wollen keine Spielverderber sein", sind Renters abschließende Worte. Das Polizeipräsidium Offenburg steht aber für eine friedliche Narrenzeit. In Zusammenarbeit mit den Behörden sowie den Veranstaltern wollen sie den Feiernden die höchstmögliche Sicherheit bieten.