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Symbolbild: Baden Rhinos

Schwere Doppelaufgabe für die Baden Rhinos

Hügelsheim (am) Die Eishockey-Regionalliga ist so gut und so spannend wie noch nie zuvor. Gab es in den letzten Jahren meist zwei Teams, die die Vorrunde beherrschten, so kämpfen in dieser Saison nach der ersten Saisonhälfte sechs Mannschaften auf Augenhöhe um die Playoff-Tickets. Außerdem könnte Stuttgart mit einer kleinen Serie wieder mitmischen, für Freiburg und Mannheim dürfte der Zug allerdings abgefahren sein. Trotzdem können beide Teams gegen jeden gewinnen und somit zu gefährlichen Stolpersteinen werden.

Drei Siege in Folge

Für die Baden Rhinos läuft es aktuell rund. Die letzten drei Spiele wurden gegen Topteams nicht nur gewonnen, sondern vor allem durch eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung jeweils nach Rückständen gedreht. Für den Erfolg ist maßgeblich auch Torwart Max Häberle verantwortlich. Die Rhinos reiten diesbezüglich allerdings derzeit unfreiwillig auf der berühmten Rasierklinge, denn mit Janis Wagner verließ ein vor der Saison neuverpflichteter Topgoalie zum Dezember die Rhinos um sich in Frankfurt für die DEL2 zu empfehlen. Altmeister Christian Sess hat sich im Training verletzt und muss in Kürze operiert werden. Er wird frühestens Ende Januar wieder zur Verfügung stehen. So wurde Jan Kleinkopf von der U20 als neuer Backup installiert.

Zwei Auswärtsspiele

Es wird am Wochenende wieder auf Häberle ankommen, denn das Programm kennt keine Gnade und beschert den Rhinos gleich zwei harte Auswärtsspiele. Am Freitag geht die Reise nach Ravensburg (20 Uhr). Die Amateure des Zweitligisten stehen einen Punkt hinter Hügelsheim auf Platz vier und werden sicher alles aufbieten, um die Plätze zu tauschen. Die große Stärke der Oberschwaben ist in dieser Saison die Abwehr mit den wenigstens Gegentreffern. Vorne haben die TowerStars in Andre Martini einen zuverlässigen Torjäger in ihren Reihen. Die bislang makellose Heimbilanz bröckelte vor zwei Wochen erstmals gegen Eppelheim, als man mit 3:4 unterlag. Jene Eppelheimer stehen auf Platz zwei und sind der ESC-Gegner am Sonntag (19 Uhr).

Schwere Aufgabe für Rhinos

Eisbären-Coach Patrick Patschull wird bis auf Edeltechniker Marc Bruns seinen kompletten Kader ins Rennen schicken um nach dem 3:2 zum Saisonbeginn auch das zweite Heimspiel und damit den direkten Vergleich mit Hügelsheim zu gewinnen. Die Rhinos hingegen werden sich an die tolle Leistung und den 4:2 Heimsieg in eigener Arena vor drei Wochen erinnern. Eppelheim muss tags zuvor in Freiburg antreten und bringt damit die gleiche Vorbelastung mit in die Partie. “Mit drei Punkten aus beiden Spielen wäre ich schon zufrieden. Zwei Siege wären natürlich perfekt, aber es wird ganz schwer. Wichtig ist, dass die Mannschaft entschlossen und geschlossen auftritt, dann kann alles passieren” weiß Trainer Richard Drewniak um die Mammutaufgaben. Er hofft auch, dass seine beiden Kontigentspieler Graham Brulotte und Martin Vachal wie im letzten Spiel gegen Heilbronn auftrumpfen und den Unterschied ausmachen.