Klassentreffen in Pforzheim - Baden Rhinos gastieren am Sonntag in Pforzheim

Hügelsheim (am) - Es herrscht derzeit Novemberwetter beim ESC Hügelsheim. Vier Siegen zum Saisonstart folgten drei Niederlagen. Am Sonntag um 19 Uhr müssen die Nashörner auswärts beim Aufsteiger und Überflieger in Pforzheim ran.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Verletzter Torjäger Vachal

Sinnbildlich für diese Trendwende steht die Verletzung von Martin Vachal. Der tschechische Torjäger in Diensten der Baden Rhinos hatte sich beim letzten Heimsieg gegen Heilbronn so schwer am Knie verletzt, dass die Saison für ihn beendet ist. Seither lief bei den Rhinos nicht mehr viel zusammen. Doch darf ein Finalanwärter von einem einzigen Spieler so abhängig sein? Ist Vachal's Ausfall überhaupt der Grund für den Leistungseinbruch?

Team muss zusammen rücken

Bei der jüngsten 2:9 Heimpleite gegen die Überflieger aus Zweibrücken hakte es vorne wie hinten. Die ersten drei Treffer der Hornets entstanden aus einfachen Puckverlusten durch Stockfehler. Bis dahin waren die Nashörner sogar gut im Spiel, ehe der vierte Treffer Sekunden vor der ersten Drittelpause den vorzeitigen K.O. bedeutete. "Solche Phasen gibt es immer mal wieder in einer Saison, egal ob in der NHL oder der Regionalliga" kennt sich Star-Verteidiger Philip Rießle mit solchen Situationen aus. Der langjährige Kapitän des Zweitligisten Wölfe Freiburg spielt seine zweite Saison bei den Rhinos und weiß, wie man diese Schwächeperioden lösen kann: "Wichtig ist jetzt, dass man als Team noch enger zusammenrückt, noch härter im Training arbeitet, die kleinen Dinge richtig macht und sich durch einfaches Hockey auch das Glück zurück erarbeitet. Aus solch einer schlechten Phase kann man als Team auch Energie ziehen und danach sogar besser als zuvor aufspielen."

Aufsteiger Pforzheim überrascht

Es kam vieles zusammen in den letzten drei Wochen. Neben Vachal waren zeitgleich teilweise fünf Spieler verletzt, hatten dadurch Trainingsrückstand und wurden für das nächste Spiel dennoch zusammengeflickt um wenigstens zweieinhalb Reihen aufstellen zu können. Dazu kamen Sperren nach Faustkämpfen, die dem Team wenig nützlich waren. Immerhin kommt zum nächsten Auswärtsspiel am Sonntag um 19 Uhr in Pforzheim Denis Friedberger zurück um der Abwehr mehr Stabilität zu geben. Der Aufsteiger der Saison 2019/2020 aus der Goldstadt ist die große Überraschung der laufenden Saison. Sechs mal gingen die Bisons bisher als Sieger vom Eis. Lediglich am ersten Spieltag mussten sich die Spieler von Trainer John Kraiss knapp mit 5:3 in Zweibrücken geschlagen geben.

Auswärtsspiel beim Zweitplatzierten

Es wird ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der in Hügelsheim wohnende Benjamin Frick ist als sportlicher Leiter der Bisons das Gesicht des derzeitigen Erfolgs. Mit Tim Brenner, Marc Hemmerich, Michael Kick, Sebastian und Marco Trenholm sowie Janis Wagner trugen gleich sechs Akteure in den letzten Jahren das Trikot der Rhinos. Doch diese Freundschaften müssen für 60 Minuten ruhen. Für die Nashörner könnte es sogar hilfreich sein, die nächsten drei Spiele in der Fremde zu bestreiten, ohne dem Druck vor den eigenen Fans ausgesetzt zu sein. Die Favoritenrolle liegt am Sonntag beim Zweitplatzierten. Gelingt es aber den Rhinos sich durch einfaches Hockey selbst an den Hörnern aus dem Sumpf zu ziehen, ist beim Klassentreffen auch Zählbares möglich.


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