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Foto: Patrick Hubig

Erfolgreiches Wochenende für die Baden Rhinos: Sieg gegen Ravensburg und Freiburg

Hügelsheim/ Freiburg (am) Perfektes Wochenende für den ESC Hügelsheim in der Eishockey-Regionalliga. Durch den 7:6 Heimsieg gegen Ravensburg und einem 8:5 Auswärtserfolg am Folgetag in Freiburg streichen die Rhinos sechs Punkte ein und untermauern ihre Playoff-Ambitionen.

Spannendes Heimspiel gegen Ravensburg

Am Freitag bekamen die 800 Fans nicht nur ein schnelles Spiel sondern zum Ende hin einen wahren Krimi geboten. Von Beginn an drückten die Hausherren mächtig aufs Gaspedal und hatten den Rivalen im Griff. Martin Vachal gelang in der 8. Minute die schlaue Führung, als er hinter der Grundlinie Gästetorhüter Heckenberger anschoss. Drei Minuten später gelang Winterzugang Momme Rickmers sein erster Treffer für die Rhinos, als er einen Rebound über die Linie drückte. Die erste Strafzeit in einer fair geführten Partie nutzten die Gäste durch Max Lenuweit zum Anschlusstreffer (16.). Ab dem zweiten Drittel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. In der 31. Minuten baute der nach dreiwöchiger Verletzungspause zurückgekehrte Andy Mauderer durch einen mächtigen Schuss zunächst die Führung aus, ehe Steffen Kirsch einen Fehlpass zum Anschlusstreffer verwertete (35.). Martin Vachal wurde in eigener Unterzahl von Christian Böcherer hervorragend bedient und hatte beim Abschluss das Glück auf seiner Seite, als der Puck zum 4:2 über die Linie trudelte (37.). Doch die Gäste schlugen erneut zurück und verkürzten noch vor der Pause in Überzahl durch Leon Dona auf 3:4 (40.).

Rhinos siegen knapp mit 7:6

Der Schlussabschnitt war dann nichts für schwache Nerven. Zuerst erhöhte Björn Groß nach herrlichem Zuspiel von Graham Brulotte auf 5:3 (47.) ehe Ravensburg den Turbo zündete und durch Andre Martini (51.) und Doppeltorschütze Johann Katjuschenko (53. + 55.) plötzlich das Spiel drehten und selbst mit 6:5 in Führung gingen. Doch die Rhinos berappelten sich und kamen vier Minuten vor dem Ende durch Maxim Engel im Nachstochern zum umjubelten Ausgleich. Eine Strafzeit gegen Ravensburg zwei Minuten vor dem Ende gab den Rhinos sogar noch die Möglichkeit zum Sieg. 24 Sekunden vor dem Schlusspfiff schüttelte Graham Brulotte nach toller Drehung zuerst seinen Gegenspiel ab , ehe er ansatzlos zum 7:6 Siegtreffer abzog.

Rhinos und Wölfe trennen sich 8:5

20 Stunden später stand für die Rhinos die nächste Aufgabe beim EHC Freiburg an. Das erste Drittel dominierten die Rhinos und gingen verdient nach Toren von Maxim Engel (3.), Noel Johnson (4.) und Marzin Vachal (12.) mit 3:0 in die erste Pause. Im zweiten Drittel schienen sich die Nashörner bereits zu sicher zu sein, was in einem vogelwilden Mittelabschnitt umgehend bestraft wurde. Dan-Julian Zehner, Timo Linsenmaier und Jungprofi Sofien Bräuner glichen binnen sieben Minuten aus ehe Tobias Bräuner gar die Freiburger Führung gelang. Eine Minute später nutzte Noel Johnson eine Überzahl zum 4:4 Ausgleich den erneut Tobias Bräuner mit dem 5:4 für den EHC beantwortete. Noch in derselben Minute gelang den Rhinos erneut der Ausgleich, nachdem Sebastian Ott von der blauen Linie erfolgreich war. Im Schlussabschnitt besannen sich die Rhinos wieder auf ihr Spiel. Iven Rösch fälschte in Überzahl zum 6:5 ab (48.), ehe Jonathan Koch das Tor des Tages zum 7:5 gelang. Noel Johnson machte mit seinem dritten Tor, gleichzeitig seinem ersten Hattrick im ESC-Trikot, den Deckel auf die wilde Partie und das Wochenende perfekt.

Durch den Erfolg der Rhinos stehen die Konkurrenten wieder unter Druck. An den nächsten beiden Wochenenden wird sich entscheiden, welche drei Mannschaften dem Tabellenführer Bietigheim ins Halbfinale folgen werden und für wen die Saison beendet sein wird.