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Derby in Stuttgart: Baden Rhinos besiegen die Rebels

Hügelsheim/Stuttgart (jl) Erfolg für den ESC Hügelsheim. Am Freitagabend gewann die Drewniak-Truppe vor 547 Zuschauern in Stuttgart das schwäbisch-badische Derby mit 5:2 und überholen dadurch die Rebels in der Tabelle.

Symbolbild: Archiv/Baden Rhinos

Starkes erstes Drittel

Das erste Drittel begann ganz im Sinne der Rhinos. Keine zwei Minuten waren gespielt, ehe der aktuelle Topscorer Iven Rösch die Nashörner in Führung brachte. Der Gameplan ging auch zunächst auf. Die ersten zehn Minuten hielten die Rhinos die Gastgeber gut vom eigenen Tor weg und hatten ihrerseits guten Zug zum Stuttgarter Gehäuse. Dann wurden die Rebels aber druckvoller und nutzten den sich plötzlich bietenden Platz um hochkarätige Chancen zu kreieren, die teils fahrlässig ausgelassen oder aber glänzend von Max Häberle pariert wurden. Wie so oft im Sport blieb das nicht ungestraft und Lars White traf 90 Sekunden vor dem ersten Pausentee mit einem satten Schuss aus dem Hinterhalt zum -zu diesem Zeitpunkt- glücklichen 2:0.

Im Mittelabschnitt kamen die Rhinos wieder gut aus der Kabine, störten früh den Gegner im Aufbau und wurden belohnt. Rückkehrer Martin Vachal traf nach schöner Einzelaktion zum 3:0 (33.). Die Rebels gaben postwendend die Antwort und hatten zwei gute Chancen, dezimierten sich aber selbst in dieser Drangphase. Dennoch gelang dem Amerikaner Nick Govig in Unterzahl der Anschlusstreffer (36.). Doch Stuttgart zog abermals eine Strafe und Iven Rösch zog frech aus der Ecke zum Tor und vernaschte Jannis Ersel im SEC-Gehäuse zum 4:1 (38.).

Rhinos und Rebels trennen sich 5:2

Turbulent war es in der Schlussphase des zweiten Drittels. Die Rhinos waren Sekunden vor der Sirene in Puckbesitz, schafften es aber nicht die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu befördern. Mit dem Schlusspfiff traf erneut Govig zum erneuten Anschluss, was von Hügelsheimer Seite heftig reklamiert wurde, doch der Treffer behielt seine Gültigkeit. Im Schlussabschnitt fanden die Rebels kein Mittel gegen eine gut sortierte Abwehr der Rhinos und nahmen erneut vermeidbare Strafen. Graham Brulotte schnappte sich die Scheibe und nutzte den Extraplatz auf dem Eis zu einem Solo – 5:2 (52.).

Rhinos klettern in der Tabelle nach oben

Die verbleibende Spielzeit plätscherte im Sinne der Nashörner vor sich hin und als schon alle einen Strich unter das Spiel gemacht hatten, traf Miroslav Hudak doch noch zwei Minuten vor dem Ende zum 3:5. Doch auch die Herausnahme des Torhüters zugunste eines sechsten Feldspielers nutzte den Rebels nichts mehr. Die Rhinos sicherten sich durch einen starken Max Häberle im Auftaktdrittel sowie einer cleveren und chancennutzenden Spielweise einen verdienten Auswärtssieg.