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Baden Rhinos vor Spitzenspiel in Zweibrücken

Hügelsheim/Zweibrücken (am/cmk) Die Baden Rhinos sehen in dieser Woche dem Spitzenspiel am Sonntag (19 Uhr) bei den Hornets in Zweibrücken entgegen. Punktgleich mit den Rhinos, aber mit einem Spiel weniger (die Partie gegen Bietigheim wurde am letzten Spieltag abgesagt) werden die Stechtiere bislang ihrer Favoritenrolle auf den Titel gerecht. Bereits letzte Saison hatte der vor zwei Jahren in Hügelsheim verstoßene EHC-Trainer Terry Trenholm eine Hand am Pokal. Im entscheidenden dritten Finalspiel entschied das Penaltyschießen für Bietigheim und die Pfälzer schauten in die Röhre.

Zweibrücken mit der besten Defensive

Die Verantwortlichen in Zweibrücken nahmen dies zum Anlass, den Vertrag mit Trenholm und seinen Söhnen Marco und Sebastian gleich um zwei weitere Jahre zu verlängern. Bekannt ist die offensive Qualität der Hornets. Neu ist hingegen die Defensivleistung. Mit 2,4 Gegentoren haben Stammtorhüter Steven Teucke und Co. den besten Schnitt. Teucke hat sich bislang gegenüber Sebastian Trenholm durchgesetzt, der schon im vergangenen Jahr kein Spiel gegen die alten Kollegen aus Hügelsheim absolviert hatte. Mit einem Einsatz wird daher auch am Sonntag im ersten Aufeinandertreffen der Saison nicht gerechnet. Im vergangenen Jahr gab es vor Weihnachten schon einmal die Konstellation Erster gegen Zweiter. Damals erwischten die Nashörner allerdings einen rabenschwarzen Tag und kamen unter die Räder. Die Revanche glückte am letzten Spieltag, als der 3:1- Heimsieg den Rhinos das Halbfinalticket löste.

Drewniak rechnet sich Chance auf Punkte aus

Auch am Sonntag sieht ESC-Trainer Richard Drewniak den Gegner in seiner Heimatstadt zwar in der Favoritenrolle, aber rechnet sich dennoch Chancen auf Punkte aus: “Wir fahren mit dem nötigen Respekt aber auch mit dem Bewusstsein unserer Stärken nach Zweibrücken. Solange wir das Spiel offen halten und die schnellen Konter verhindern können, werden wir hinten raus mehr Körner haben.” Drei Siege in Folge sprechen zudem für die aktuelle Verfassung der Rhinos, die zwar weiterhin vom Verletzungspech verfolgt aber auch von Fortuna begünstigt sind. Die Eishalle in Zweibrücken ähnelt der am Baden Airpark sehr und auch der Zuschauerzuspruch ist ähnlich. Mit den eigenen Fans im Rücken dürfte daher ein volles Haus für ordentlich Stimmung aus beiden Lagern sorgen.