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Baden Rhinos treffen am Samstag auf Hornets

Hügelsheim (mt) Das lange Warten hat für die mittelbadischen Eishockeyfans endlich ein Ende. Am Samstagabend (19:30 Uhr) bestreiten die Baden Rhinos ihr erstes Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison. Mit den Hornets des EHC Zweibrücken gastiert direkt der Meisterschaftsfavorit am Baden-Airpark.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Hornets sind starke Gegner

Die Hornets haben bereits die letzte Saison dominiert, sind aber etwas überraschend im Halbfinale nach zwei Spielen an den Eisbären Heilbronn gescheitert. Ein kleiner Trost für die Hornissenseele wird gewesen sein, dass das Finale wegen Corona gar nicht mehr ausgetragen wurde. Dennoch hat das Playoff-Aus überhaupt nicht in die Vorstellung des während der Saison neu installierten Trainers Ralf Wolf gepasst, der im Januar auf Terry Trenholm folgte. Der ehemalige Trainer wurde entlassen, weil die Verantwortlichen „keine Entwicklung der Mannschaft“ erkannt hätten. Wolf hat daraufhin den Tabellenersten übernommen und ist als solcher auch in die Endrunde gegangen.

Kader wurde erneuert

Um in der neuen Saison nicht erneut das Finale zu verpassen, ist der Kader verstärkt worden. Aus Eppelheim sind die Topstürmer Cedrick Striepeke, Lukas Sawicki sowie Verteidiger Tim Brenner verpflichtet worden. Mit diesen Neuzugängen sollte der ‚Mission Meisterschaft‘ eigentlich nichts im Wege stehen. Doch so einfach wird es nicht werden. Die Eisbären Heilbronn wollen den Coup vom Vorjahr wiederholen und haben ebenfalls hochkarätige Neuzugänge zu vermelden. Die größte Überraschung haben aber die Stuttgart Rebels geliefert, die ihre Mannschaft einmal komplett umkrempelt haben und nun bei der Vergabe der Meisterschaft mitsprechen wollen. So ist der 5:4 Auftaktsieg der Hornets gegen die Rebels am Ende ein Zittererfolg gewesen, auch weil erst Sekunden vor Schluss der beste Zweibrücker Claudio Schreyer sein viertes Tor erzielt hat.

Offensive Prunkstück der Rosenstädter

Die Offensive ist das absolute Prunkstück der Rosenstädter. Keine andere Mannschaft verfügt über solch einen Angriff. Verwundbar sind die Hornets wenn überhaupt in der Abwehr. Mit Steven Teucke steht zwar ein sehr guter Torhüter zwischen den Pfosten, vor dem auch namhafte Verteidiger agieren, doch haben diese ebenfalls oft den Drang nach vorne, so dass sich für den Gegner Konterchancen auftun. Um dieses Szenario zu trainieren haben die Rhinos am Dienstag den Wölfen Freiburg zum Sparring gegenüber gestanden. Die Wölfe sind mittlerweile ein Top Team der DEL2 und machten den zwei-Klassen-Unterschied beim 12:0 deutlich. Dennoch war es eine sehr gute Übung für den Ernstfall am Samstag. An diesem stehen Trainer Cedrick Duhamel bis auf Mauderer und Ott alle Spieler zur Verfügung. Da der Dauerkartenverkauf für die Heimspiele erwartungsgemäß gut verlief, wird es voraussichtlich keine Abendkasse geben. Kurzentschlossene sollten sich vorab auf der Vereinshomepage informieren.