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Baden Rhinos müssen sich zu Hause gegen Stuttgart geschlagen geben

Hügelsheim (pm/cmk) Eine bittere wie verdiente Heimniederlage mussten am Sonntagnachmittag die Baden Rhinos hinnehmen. Mit 6:9 (4:2/1:6/1:1) unterlag die Drewniak-Truppe den Stuttgart Rebels, die sich mit dem Sieg wieder im Rennen um die Playoffplätze angemeldet haben.

Foto: Patrick Hubig

Gute Anfangsphase

Der Beginn war vor 850 Zuschauern noch verheißungsvoll. Noel Johnson traf aus der Distanz durch die Beine von Keeper Ersel zur Führung (7.), die Björn Groß 34 Sekunden später ebenfalls per Weitschuss auf zwei Tore ausbaute. Ein Zuordnungsfehler brachte die Gäste wieder heran (Deuring, 10.) ehe der auffällige Amerikaner Nick Govig in Überzahl den Ausgleich markierte (13.). Doch die Rhinos schlugen zurück und trafen durch Martin Vachal und Simon Klemmer nach toller Vorlage von Denis Friedberger zur 4:2 Pausenführung. Diese war allerdings längst nicht beruhigend, wie der Mittelabschnitt zeigen sollte.

Stuttgart Rebels mit starker Verteidigung

Zehn Torschüsse gaben die Rebels im zweiten Drittel von sich, sechs Mal zappelte die Scheibe im Netz. Alexander Hotz verkürzte in der 23. Minute auf 3:4, ehe binnen drei Minuten die Wende gelang. Denis Matic, Patrick Eisele und Nick Govig stellten gegen völlig konfuse Nashörner auf 6:4. Govig zum Dritten und Lukas Willer drehten den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Wenigstens Graham Brulotte war in dieser Phase ein Erfolgserlebnis vergönnt, der kurz vor der Pause auf 5:8 verkürzte und Spannung für den Schlussakt erzeugte. In diesem war es ein Spiel auf ein Tor, doch Jannis Ersel hielt was zu halten war. So groß der Druck der Rhinos auch wurde, die Rebels verteidigten mit Leib und Seele während die 09er mit der Chancenverwertung harderten.

Dritte Niederlage in Folge

Sechs Minuten vor dem Ende brach Maxim Engel den Bann, als er frei vor dem Tor Ersel zum 6:8 Anschlusstreffer überwandt. Doch auch zwei weitere Überzahlsituationen, bei denen Richard Drewniak frühzeitig seinen Torhüter zugunsten des sechsten Feldspielers brachte, brachte nichts Zählbares mehr ein. 19 Sekunden traf Eisele ins leere Tor zum längst entschiedenen Endstand. Die Rhinos sind auch nach der dritten Niederlage in Folge noch immer unter den top drei, haben aber nun den Vorsprung aufgebraucht. Am Sonntag steht nun das schwere Auswärtsspiel in Ravensburg an. Es wäre nicht das erste Mal in der jüngeren Geschichte, dass ein Sieg bei den Oberschwaben die Wende einläutet.