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Baden Rhinos gewinnnen Regionalliga-Spiel gegen den EV Ravensburg

Hügelsheim (am) Wer am Samstagabend beim Eishockeyspiel zwischen den Baden Rhinos und dem EV Ravensburg mit der Tabellenkonstellation nicht ganz vertraut war rieb sich nach dem 3:2 Penaltysieg der Rhinos wohl verwundert die Augen. Trotz ihrer Niederlager freuten sich die Jungs vom EV Ravensburg über einen Punkt.

Symbolbild: Archiv

EVR trotz Niederlage in den Playoffs

Die Gäste tanzten auf dem Eis und waren bester Laune, obwohl zuvor eine zwei Tore Führung binnen 15 Sekunden aus der Hand gegeben und das Spiel am Ende gar verloren wurde. Doch der eine Punkt reichte den Oberschwaben für die erste Playoffteilnahme, die dem EVR nun nicht mehr zu nehmen ist. "Ich habe noch vor dem Spiel mit Gästetrainer Martin Masak gefeixt, dass wir uns doch auf einen Punkt für seine Mannschaft und zwei Punkten für uns einigen könnten" war ESC-Coach Richard Drewniak nach dem Spiel bester Laune. "Ich hätte das sofort unterschrieben, auch wenn wir natürlich gerne drei Zähler eingestrichen hätten". Die beiden Trainer und die 850 Zuschauer sahen zuvor ein tolles Regionalliga-Spiel, welches Drewniak mit der Intensität einer Playoffpartie verglich. Hohes Tempo, intensive Zweikämpfe, harte Checks und eine wieder pahantastische Stimmung machten wahrlich Lust auf mehr.

Ravensburg sichert sich Führung

Im ersten Drittel hatten die Rhinos augenscheinlich mehr Spielanteile, scheiterten aber immer wieder am besten Ravensburger David Heckenberger, der über zwei Drittel lang unüberwindbar schien. Die Gäste hingegen waren mit schnellen Kontern brandgefährlich und forderten Hax Häberle immer wieder auf der anderen Seite. In der zehnten Minute nutzten die Gäste einen Fehler in der Hügelsheimer Hintermannschaft, als der Puck nicht schnell genug aus der Gefahrenzone gespielt wurde. Philipp Heckenberger eroberte das Spielgerät, legte quer auf Jonas Mikulic der die Ravensburger Führung erzielte.

Rhinos ziehen nach

Im zweiten Drittel war es das selbe Bild. Die Rhinos bemüht und immer wieder angetrieben durch Martin Vachal und Graham Brulotte, doch jegliche Anstrengungen endeten bei Heckenberger. Besser machten es wieder die Gäste mit einer Kopie des ersten Tores. Wieder wurde der Puck nicht konsequent genug geklärt, Fabio Valenti legte quer und Adrian Kirsch vollendete zum 0:2 (29.). In der Folge stand das Spiel auf der Kippe, denn die Zweitligareserve hatte noch weitere hochkarätige Tormöglichkeiten.
So blieb es bis zum Schlussabschnitt, der 65 Sekunde alt war ehe erst Phiulipp Heckenberger und 47 Sekunden später Leon Dona auf die Strafbank zitiert wurden. Die doppelte Überzahl nutzte Sebastian Ott per Rebound zuerst zum Anschlusstreffer, als Heckenberger einen Brulotte-Schuss nur prallen lassen konnte. In der folgenden einfachen Überzahl fand Graham Brulotte in Noel Johnson einen Abnehmer, der aus zentraler Position flach den Ausgleich markierte. Binnen 15 Sekunden glichen die Rhinos aus und der Hexenkessel brodelte. Nun waren die Gastgeber dem Siegtreffer näher, mussten aber stets auf der Hut vor den konternden Oberschwaben sein, die auch Sekunden vor dem Abpfiff noch eine gute Gelegenheit hatten.

Baden Rhinos und EV Ravensburg trennen sich 3:2

Nach 60 Minuten stand ein leistungsgerechtes Remis, welches im Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entschieden werden musste. Simon Klemmer und Martin Vachal trafen für die Rhinos, während Max Häberle alle beiden Ravensburger Versuche parierte. Die Rhinos sind somit weiter im Rennen um die verbleibenden zwei Playoffplätze, brauchen aber fünf Punkte aus den verbleibenden beiden Spielen um aus eigener Kraft den Sprung unter die top vier zu schaffen.


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