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Alles oder nichts – Baden Rhinos müssen um PlayOff-Platz zittern

Hügelsheim (am) Die sehr gute Ausgangslage erlitt nach der unnötigen Auswärtsniederlage am vergangenen Samstag in Mannheim Risse. Dadurch wird es am letzten Vorrundenwochenende in der Eishockeyregionalliga unheimlich spannend.

Symbolbild: Baden Rhinos / Patrick Hubig

Harter Kampf um Halbfinalplätze

Während der amtierende Meister aus Bietigheim und Zweibrücken das Ticket für die Playoffs bereits sicher haben, liefern sich Hügelsheim, Heilbronn und Eppelheim einen ganz heißen Fight um die letzten beiden verbliebenen Halbfinalplätze. Die Ausgangslage ist völlig offen und lässt für alle Ergebnisse Optionen – sowohl zum Ausscheiden als auch zum Weiterkommen. Eppelheim belegt nach 22 Spielen und 39 Punkten Platz fünf hinter Heilbronn (22/40) und den Rhinos (23/41). Zur Erinnerung: Für einen glatten Sieg erhält der Gewinner drei Punkte. Steht es hingegen nach 60 Minuten unentschieden, bekommen beide Mannschaften je einen Punkt und das Penaltyschießen entscheidet über den Zusatzzähler. Bereits am Freitagabend treffen Heilbronn und Eppelheim im direkten Duell aufeinander und können sich eine gute Ausgangsposition für den Sonntag verschaffen, wenn beide Teams ihr letztes Vorrundenspiel jeweils auswärts in Bietigheim (Heilbronn) bzw. Mannheim (Eppelheim) bestreiten.

Nur ein Sieg zählt

Bei Punktgleichheit entscheidet primär das Torverhältnis. Hier haben die Rhinos allerdings das Nachsehen. Am Samstag zählt somit für die Nashörner im heimischen Hexenkessel nur ein Sieg. Trotz zweier Niederlagen in den ersten beiden Vergleichen mit den Hornets ist dies kein aussichtsloses Unterfangen. Allerdings wird dies nur gelingen können, wenn sich die Rhinos in Sachen Körpereinsatz sowie im taktischen Bereich äußerst diszipliniert verhalten und vor allem geduldig auftreten. Zweibrücken hat eine herausragende Powerplayquote. Jedes dritte Überzahlspiel führt zu einem Treffer. In eigener Unterzahl agieren die Hornets ebenfalls erfolgreich. Nur bei jedem zehnten Unterzahlspiel fangen sich die Stechtiere ein Gegentor ein. Werte, von denen die Rhinos bislang nur träumen können. Hoffnung gibt aber, dass mit Andy Mauderer ein Unterzahl- und voraussichtlich mit Dennis Walther ein Überzahlspezialist wieder zur Verfügung stehen. Bei ausgeglichener Spielstärke begegnen sich beide Teams statistisch gesehen auf augenhöhe.

Alles oder nichts

Da die aktuell zweitplatzierten Gäste bei einer Niederlage sogar auf Platz drei zurückfallen und dadurch das Heimrecht in den Playoffs verlieren könnten, ist mit einem Gegner in Bestbesetzung ohne Schongang zu rechnen. Für die Rhinos somit ein echtes Endspiel vor dem eigentlichen Finale – und für die mittelbadischen Eishockeyfans ein absoluter Pflichttermin.