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“Wer 4 sind” – diese Kinos rund um Karlsruhe zeigen den Film über “Die Fantastischen Vier”

Stuttgart / Karlsruhe / Baden-Baden ( dpa/as) Vier Schwaben - eine Leidenschaft - eine Mega-Karriere: Die Fantastischen Vier aus Stuttgart feiern in diesem Jahr 30-Jähriges und sind in der ganzen Zeit kein bisschen leiser geworden. Vielleicht weiser, in jedem Fall - wie ihre Fans auch - älter, aber immer noch mit dem unverkennbaren Fanta-4-Hip Hop-Sound. Zum Jubiläum gibt es einen Film über das Quartett. Der kommt am 15. September in die Kinos, auch in der Region um Karlsruhe und Baden-Baden.

Foto: Fanta 4

Hier läuft “Wer 4 sind” ab 15. September im Kino

Hip Hop muss man mögen. Die vier von den “Fanta 4” nicht zu mögen, ist schwierig. Die Hip Hopper aus Stuttgart feiern dieses Jahr 30-jähriges und bekommen zum Jubiläum einen eigenen Film. Der Dokumentar-Streifen „Wer 4 sind – Die Fantastischen Vier“ von Thomas Schwendemann kommt Thomas D, Michi Beck, And.Ypsilon und Smudo quasi auf die Spur.  Und am 15. September ins Kino. Zum Beispiel in Karlsruhe in den Filmpalast am ZKM, Ettlingen in die Kulisse oder in Baden-Baden und Bruchsal ins Cineplex.

30 Jahre am Stück erfolgreich zusammen

Regisseur Thomas Schwendemann ist den Vieren zwei Jahre lang auf die Pelle gerückt. Im Studio, zu Hause, vor und hinter der Bühne. Außerdem hat er Weggefährten und Bewunderer interviewt. Herausgekommen ist ein humorvoller Einblick in das Leben und Schaffen einer der erfolgreichsten deutschen Bands. Gezeigt wird, warum Smudo (51), Thomas D (50), AndYpsilon (51) und Michi Beck (51) keine medienwirksamen Streits und Trennungen samt rührseliger Re-Union brauchen: Sie sind befreundet, ohne die allerdicksten Freunde zu sein.

Quelle: Youtube

 

Über allem steht die Musik

“Wir reden wenig über Privates”, sagt Michi Beck im Film. Besuche bei den anderen, die mittlerweile in ganz Deutschland verstreut wohnen, gibt es auch nicht. Und private Telefonate unter den Männern, von denen mit Ausnahme von And.Ypsilon inzwischen alle Familie haben, schon gleich gar nicht – außer mal zum runden Geburtstag. “Jeder hat ein anderes Lebensmodell. Aber die Musik schweißt uns zusammen,” sagt Thomas D.

Bei Sound- und Textkomposition dabei, mega-familiär wird’s aber nicht

Die Fantastischen Vier aus Stuttgart haben seit 30 Jahren Mega-Erfolg - und jetzt einen Kinofilm. Foto: Fanta4

Die Fantastischen Vier aus Stuttgart haben seit 30 Jahren Mega-Erfolg – und jetzt einen Kinofilm. Foto: Fanta4

Der Kinogänger ist bei der Entstehung des jüngsten Albums “Captain Fantastic” dabei – da wird auf der Couch gejammt und es werden Wortsalven entwickelt und rumgeblödelt, was das Zeug hält. Genau dieser Prozess ist wohl das, was das Quartett so erfolgreich macht. Auch, wenn sie inzwischen Co-Texter haben. Die sind “Defibrillator und Arschtritt” zugleich. Auch Privates der Bandmitglieder gibt es in dem Film. Aber nur sehr am Rande mit Einblicken in Haus oder Hof, Hobbys wie Autorennen, Mode, Lehrtätigkeiten oder Moderationen. Die Familien der Jungs sind tabu. Das macht sie aber nicht weniger sympathisch.

Zum Jubiläum voll präsent: Außer Film auch noch Ausstellung

Wer die volle Fanta 4 -Dröhnung will, kann sich auch noch die Ausstellung über die Hip Hopper in Stuttgart geben. Zu sehen sind bisher unveröffentlichte Fotografien und viele noch nie gezeigte Objekte aus dem Privatbesitz der Bandmitglieder. Zum Beispiel das erste Kinderzimmer-Studio von And.Ypsilon mit den originalen Musikinstrumenten,  die skurrilen Outfits von Thomas D aus den Anfangsjahren der Band, Smudos erste Songnotizen oder der Plattenspieler von Michi Beck. Der Besucher kann Teil eines Fanta-Vier-Videos werden, indem er in eines der vier riesigen Dioramen einsteigt.