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Foto: Roland Seiter

Stadt Baden-Baden hat ein Problem mit Gehwegparkern

Baden-Baden (pm/cmk) Nicht nur in Karlsruhe ist es ein Problem – das Gehwegparken. Immer wieder parken Autofahrer auch in Baden-Baden so behindernd auf Gehwegen, dass Fußgänger auf die befahrene Straße ausweichen müssen. Dazu zählen aber auch Kinder und ältere Menschen, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen. Der Grund: Auf dem Gehweg ist kein Vorbeikommen.

Kein Kavaliersdelikt

Gehwegparken ist kein Kavaliersdelikt: Denn nach der Straßenverkehrsordnung ist am Fahrbahnrand zu parken. Dass Gehwegparken keine Seltenheit ist, belegen Zahlen aus dem vergangenen Jahr. Denn 2018 wurden insgesamt 4.582 Verwarnungen wegen verbotswidrigem Gehwegparken ausgesprochen. Darunter waren 151 Verwarnungen wegen Behinderung und 254 Verwarnungen, bei denen die Fahrzeuge behindernd über eine Stunde und länger den Gehweg „zuparkten“. In besonders gravierenden Fällen wurden Fahrzeuge abgeschleppt, insgesamt 55 an der Zahl.

Verstärkte Kontrollen

Die Stadt kontrolliert verstärkt auf Geh- und Radwegen, die zu den Schulwegen zählen. Zu beachten ist dabei, dass bis acht Jahre alte Kinder den Gehweg zum Radfahren nutzen müssen und Kinder bis zehn Jahre auf ihm fahren dürfen.