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So wollen die Oberbürgermeister der Region gemeinsam die Digitalisierung vorantreiben

Baden-Baden (pm/cmk) Seit dem Frühjahr arbeiten neun mittelbadische Kreisstädte gemeinsam an der Digitalisierung. Das hielten die Bürgermeister nun auch in einer Absichtserklärung der interkommunalen Zusammenarbeit namens "re@di - regional.digital" fest. Mit dabei sind Baden-Baden, Bruchsal, Bretten, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee. Gemeinsam wollen sie nun strategische Prozesse und Projekte in der kommunalen Digitalisierung und digitale Innovationen im Verwaltungsbereich umsetzen.

Neun Städte der Region mit dabei

Zu den unterzeichnenden Städten gehören Baden-Baden mit Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Bruchsal mit Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Bretten  mit Oberbürgermeister Martin Wolff, Bühl mit Oberbürgermeister Hubert Schnurr, Ettlingen mit Oberbürgermeister Johannes Arnold, Gaggenau mit Oberbürgermeister Christof Florus, Rastatt mit Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, Rheinstetten mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und Stutensee mit Oberbürgermeisterin Petra Becker.

Bürgermeister vertreten zusammen 316.000 Menschen

“Ziele der Zusammenarbeit sind die gemeinsame Umsetzung von strategischen Prozessen und Projekten in der kommunalen Digitalisierung sowie von digitalen Innovationen im Verwaltungsbereich”, so heißt es in einer Mitteilung der Stadt Baden-Baden. Durch den kontinuierlichen Austausch von Erfahrungen und Informationen sollen Synergieeffekte erzielt werden, mit denen die einzelnen Städte personelle und finanzielle Ressourcen einsparen können. Zudem werden technologische „Flickenteppiche“ vermieden, indem man kommunenübergreifende Projekte abstimmt und gemeinsame Standards sowie Schnittstellen realisiert. Nicht zuletzt geht es auch um eine starke Stimme für die Region in die Öffentlichkeit sowie gegenüber Dialoggruppen, Dienstleistern, anderen Kommunen und kommunalen Netzwerken. Zusammen vertreten die beteiligten Städte über 316.000 Menschen.

Einzelne Projektgruppen für schnellere Umsetzung

Die ersten konkreten Umsetzungsschritte sollen bei der Einführung der elektronischen Akte in den Stadtverwaltungen (federführend ist die Stadt Stutensee), der Einführung einer Online-Plattform für das freiwillige Engagement und Vereine (federführend ist die Stadt Ettlingen), der Einführung des digitalen Rechnungslaufes (federführend ist die Stadt Rheinstetten), der Umsetzung von digitalen Bürgerdiensten (federführend ist die Stadt Gaggenau) und der Umsetzung von Projekten im Bereich des „Internets der Dinge“ (IOT) (federführend ist die Stadt Baden-Baden) erarbeitet werden. Alle zwei Monate wollen sich nun alle Bürgermeister bei einem Fachgruppentreffen austauschen.