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Sinkende Pegel erwartet

Karlsruhe/Baden-Baden/Pforzheim (lk) - Der Schiffsverkehr auf dem Rhein ist vom aktuellen Hochwasser nicht betroffen. Für den Dienstag wird mit sinkenden Pegelständen gerechnet. Auch am Pegel Maxau ist die kritische Marke von 7,50 Metern nicht erreicht worden.

Foto: Symbolbild/dnw

Schiffe können uneingeschränkt fahren

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mannheim bestätigte dem SWR, dass Frachtschiffe auf dem Rhein uneingeschränkt fahren könnten. Die Pegelstände des Rheins im gesamten Abschnitt zwischen Basel und Mainz seien zwar erhöht, für den Schiffsverkehr aber nicht problematisch.

Rheinfähren mussten eingestellt werden

Die Rheinfähren zwischen Leimersheim und Leopoldshafen, Neuburgweier und Neuburgweier, Plittersdorf und Seltz sowie Rheinmünster-Greffern und Drusenheim mussten ihren Betrieb wegen des Hochwassers einstellen. Teilweise stehen die Fähren bis Donnerstag still.

Pegel Maxau unter kritischer Marke

Bislang ist am Pegel Maxau die kritische Marke von 7,50 Meter nicht erreicht worden. Erst dann wird die Schifffahrt eingestellt. Am Dienstagmittag wurde um 15.30 Uhr am Pegel Maxau ein Stand von 7,43 Meter erreicht. Bis etwa 17 Uhr wird der Wasserstand wohl noch auf diesem Niveau bleiben, danach soll auch hier der Pegel wieder sinken.

Viele Pegelstände sinken bereits

Die Pegelstände vieler kleinerer Flüsse sinken bereits. Die Flussbetten hatten am Montag drei- bis viermal so viel Wasser geführt, als üblich. Am Dienstagmorgen wurde an der Enz in Pforzheim die erste Hochwassermeldemarke erreicht. Mit einer Höhe von 1,75 Meter führt die Enz mehr als doppelt so viel Wasser, als sonst. Die Wasserstände sollen aber im Laufe des Tages wieder zurückgehen.

Dauerregen ließ Flüsse anschwellen

Ergiebige Regenfälle hatten seit Samstag kleinere Flüsse und Bäche stark anschwellen lassen, betroffen war vor allem der Nordschwarzwald. Viele Flüsse wie die Murg, die Oos, die Eyach, der Neckar, die Enz, die Nagold, die Pfinz und die Alb traten über die Ufer, allerdings ohne größere Gefahren für Anwohner.