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Durmersheimer Drogendealer zu dreizehneinhalb Jahren Haft verurteilt

Baden-Baden (cmk) Weil er über mehrere Jahre hinweg insgesamt 1,3 Tonnen Marihuana und Kokain für knapp 3,5 Millionen Euro verkauft hat, muss ein 40-Jähriger aus Durmersheim nun für dreizehneinhalb Jahre ins Gefängnis. Sein Komplize war wegen Beihilfe angeklagt, erhielt allerdings nur eine Geldstrafe wegen Drogenbesitzes.

Symbolbild: Pixabay

Durmersheimer handelte mit über einer Tonne Marihuana

Es war der größte Drogenprozess in der Geschichte des Landgerichts Baden-Baden und dauerte fast vier Monate. Ein 40-Jähriger aus Durmersheim (Landkreis Rastatt) wurde am Donnerstag zu 13 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Er hat von Anfang 2016 bis Mitte 2018 mit insgesamt 1.349 Kilogramm Marihuana und sieben Kilogramm Kokain gedealt (wir berichteten). Insgesamt hatten die Drogen einen Wert von 3,5 Millionen Euro. Etwa eine Million Euro konnte bei dem Hauptangeklagten sichergestellt werden. Sie wurden unter anderem an Abnehmer in München, Krefeld, Pforzheim, Muggensturm, Durmersheim und Ludwigshafen geliefert, aber auch ins Ausland.

Komplize vom Vorwurf der Beihilfe freigesprochen

Die zum Teil verdeckten Ermittlungen im Vorfeld des Prozesses zogen sich über mehrere Monate und führten zu zahlreichen Festnahmen in Deutschland und Griechenland. Ein 39-Jähriger aus Baden-Baden war wegen Beihilfe angeklagt, wurde allerdings nur wegen Drogenbesitzes zu einer Geldstrafe verurteilt. In den restlichen Anklagepunkten wurde er freigesprochen.