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Allee der Nachhaltigkeit: Baden-Baden pflanzt Zukunftsbäume in Oos

Baden-Baden (che) Im Baden-Badener Stadtteil Oos wurde jetzt die "Allee der Nachhaltigkeit" eingeweiht. Dort sollen insgesamt 26 Bäume gepflanzt werden, die aufgrund ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit auch den Wetterextremen des Klimawandels trotzen können. Oberbürgermeisterin Margret Mergen pflanzte symbolisch den ersten der bisher zwölf Bäume und übernahm damit in ihrer Stadt "Fairantwortung", wie die Initiative heißt, die die Idee dazu gab.

"Eine wunderbare Idee!"

Baden-Baden hat in ganz Deutschland den größten kommunalen Stadtwald, daher seien Bäume "uns in die Geschichte geschrieben", wie Oberbürgermeisterin Margret Mergen betont. Allerdings ist es gerade in den Gewerbegebieten häufig noch etwas dünn mit den Bäumen. "Insofern fand ich das eine wunderbare Idee von Frau Kuszák, die Allee der Nachhaltigkeit hier in Oos-West anzusiedeln", so Mergen. Insgesamt 26 Bäume sollen dort gepflanzt werden, die ersten zwölf stehen bereits.

Zukunftsbäume in der neuen Allee

"Das sind sogenannte Zukunftsbäume. Die können nach heutigen Erkenntnissen dem Klimawandel trotzen und kommen auch mit extremem Wetter wie Trockenheit, Hitze, Starkregen oder Eis gut klar", erklärt die Oberbürgermeisterin. "Ich denke, in zwei Jahren wird man schon einen richtigen Allee-Charakter in einer großen Vielfalt verspüren." Diese begründet sich nicht nur durch die verschiedenen Herkunftsgebiete der Bäume, sondern auch durch deren teils exotisch klingenden Arten: Japanische Zelkove, Wollapfel oder schmalkronige Stadtulme sind nur drei der verschiedenen Bäume in der "Allee der Nachhaltigkeit".

 

"Wir wollen Sichtbarkeit schaffen!"

"Jeder spricht über Nachhaltigkeit, aber in Wirklichkeit sieht und hört man kaum etwas davon", beschreibt Fairantwortung-Vorstand Andrea-Alexa Kuszák die Idee hinter der Allee. "Wir wollten Sichtbarkeit schaffen. Hier kann man den Bäumen quasi beim Wachsen zusehen", so Kuszák. Den Verantwortlichen gehe es darum, durch Fairantwortung als Unternehmerplattform, Ideengeber und Mitmach-Initiative das Thema Nachhaltigkeit noch sichtbarer ins Stadtbild zu integrieren.

14 weitere Bäume sollen im nächsten Jahr folgen

"Gerade in einem Gewerbegebiet wird es naturgemäß relativ heiß, weil es viele versiegelte Flächen gibt", erklärt Oberbürgermeisterin Mergen. "Da ist jeder Baum ein wichtiger Beitrag für die klimatischen Bedingungen in solch einem Gebiet." Die Patenschaften für die Bäume wurden von zwölf verschiedenen Unternehmen übernommen, die tatkräftig mithalfen und zum Spaten griffen. Die ersten zwölf Bäume wurden auf der "Allee der Nachhaltigkeit" gepflanzt, im nächsten Jahr sollen 14 weitere folgen, um in Zeiten des Klimawandels ein deutliches Zeichen für die Nachhaltigkeit zu setzen.

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