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Nicht mit meinem Kind!

neue welle Hörerin Natalie aus Waldbronn hat uns eine Geschichte von Ihrem Sohn Jona erzählt. Auf dem Schulweg wurde er von einem Mann in einem Auto angesprochen und gefragt, ob er ihn im Auto mitnehmen soll. 
Natalie war unglaublich stolz auf ihren Sohn, weil er genau RICHTIG in dieser Situation reagiert hat. Er hat sich sofort von dem Auto entfernt, ist zur Schule und hat beim Mittagessen sofort seiner Mutter davon erzählt.

WIE schütze ich mein Kind? WIE bereite ich mein Kind auf so eine Situation vor? 

Hamid Khatibi ist Gewaltpräventions-Experte.
Er bringt Kindern in seiner Karateschule neben der Kampfkunst auch Selbstsicherheit bei und zeigt den Kindern genau, wie man sich in so einer unangenehmen Situation zu verhalten hat. 

“Das Wichtigste ist die Kinder für so eine Situation zu sensibilisieren. Sie MÜSSEN eine solche Situation erstmal selbst erkennen lernen” so Hamid Khatibi. 

Diese einfachen TIPPS helfen Ihnen beim Gespräch mit Ihren Kindern: 

  1. IMMER FREMDE PERSONEN SIEZEN! 
    – denn ein Passant kann schnell eine Notsituation erkennen, wenn das Kind zum Beispiel ruft: „Lassen Sie mich los, ich kenne Sie gar nicht!“
    Dann können Außenstehende auch eingreifen und dem Kind Hilfe anbieten, oder direkt mit der Polizei drohen – dann verschwindet der „Täter“ meist auch.
    Wenn das Kind den Fremden duzt, könnte man von einem Konflikt mit den Eltern ausgehen, aus dem sich Dritte meist raushalten.
  2. LAUT WERDEN!
    Die Kinder müssen LAUT werden, damit man sie auch hört, wenn sie Hilfe brauchen. Sie sollen schreien, in diesem Fall zählt: Lieber zu laut als zu leise!
  3. ENTFERNE DICH VON DER PERSON! 
    Wenn ein Fremder Dich aus dem Auto anspricht oder auf der Straße anhält.
    Entferne Dich von dem Fahrzeug oder der unbekannten Person oder lauf einfach weiter.
  4. MACH DIR KEINE SORGEN, DASS DU UNHÖFLICH WIRKST! 
    Die Kinder müssen lernen, dass es in einer solchen Situation niemals unhöflich ist, den Erwachsenen zu ignorieren, beziehungsweise ihm nicht zu antworten und auch einfach weg zu laufen.
  5. REDE MIT DEINEN ELTERN ODER DEINEM LEHRER! 
    Wichtig ist in der Folge natürlich auch, dass zu Hause über den Vorfall gesprochen wird. Auch das sollte man den Kindern mit auf den Weg geben, denn die Eltern bekommen davon vielleicht gar nichts mit. Die Kommunikation mit den Eltern ist also auch ein Teil, man muss über das Vorgefallene sprechen, das Kind auch für richtiges Verhalten loben und auch über die Zukunft sprechen. “Wie hast du dich verhalten, was könntest du machen, wenn dir so etwas noch einmal passiert?“

 


Haben Sie noch weitere Fragen, gerne direkt bei Hamid Khatibi: Auf seiner Homepage finden Sie weitere Informationen, einen Kontakt und auch seine Kurs-Zeiten.

Er ist, vom Polizeipräsidium Karlsruhe, ausgebildeter Gewaltpräventionslehrer und betreibt das Karate Dojo Khatibi für Kinder von 5-12 Jahren in Waldbronn-Reichenbach, Walzbachtal-Jöhlingen, Stutensee-Blankenloch, Königsbach-Stein und Karlsruhe-Hagsfeld .