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Wildunfall

So ersparen Sie sich das Bußgeld! Ein Leitfaden zum Herunterladen.

deer warning road side by the side of country road in ashridge woods berkhamsted hertfordshire england

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Wildunfall – und was nun?

Der Sommer ist langsam vorbei, die Tage werden kürzer, die Nächte wieder länger.
Da häufen sich auch jedes Jahr wieder die Wildunfälle.

Damit SIE nicht im Dunkeln tappen, falls Ihnen das mal passiert, haben wir hier eine kleine Liste zusammengestellt, was alles bei einem Wildunfall zu beachten ist!

Hier können Sie sich die Liste als PDF zum immer-dabei-haben oder zum Ausdrucken zuhause herunterladen.

Das richtige Verhalten bei einem Wildunfall:

  1. Auf jeden Fall Anhalten, Warnblinker anschalten und beim Aussteigen eine Warnweste anlegen.
  2. Die Unfallstelle mit Warndreieck absichern.
  3. 110 wählen, den Unfall melden und den Standort durchgeben. Das ist Pflicht!
    In diesem Zuge kann man direkt fragen ob der entsprechende Jagdpächter informiert werden muss oder die Polizei das erledigen kann.
  4. Ist das Tier tot, sollte man es mit Handschuhen an den Fahrbandrand bringen.
    Ist das Tier NICHT tot, sollte man es nicht berühren. Es könnte sich wehren und in einzelnen Fällen besteht dann Tollwutgefahr. In diesem Fall das Tier also an der Unfallstelle belassen.
  5. Bitte nicht einfach weiterfahren und auch auf die Polizei warten, bis diese eintrifft. Einfach weiterfahren ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeld geahndet wird!

Übrigens: Wenn Sie Wild am Straßenrand sehen, bitte die Folgenden Verhaltensregeln beachten:

  1. Vorsichtig fahren & bremsbereit sein.
  2. Wenn man Wild sieht, ist davon auszugehen, dass es nicht alleine ist. Es können also noch weitere Tiere folgen.
  3. Läuft das Tier oder auch mehrere Tiere auf die Straße gilt: Hupen ist okay, Fernlicht verwirrt das Tier nur und macht es orientierungslos.

Übrigens:

Da zum Herbst die Ernte startet und viele Felder danach komplett kahl sind, fehlt den Wildtieren ein Rückzugsort.
Sie machen sich dann auf die Suche nach neuen Gebieten, die Schutz bieten und überqueren dabei auch häufig Straßen.

Außerdem verlagern sich die Dämmerungszeiten, in denen zum Beispiel Rehe oft unterwegs sind, durch den Winter am Morgen nach hinten und am Abend nach vorne.
Damit sind die Tiere dann eher im Berufsverkehr unterwegs, als beispielsweise im Sommer.

Aus diesen Gründen häufen sich die Wildunfälle im Herbst.