Steffis Fitness Challenge mit Pfitzenmeier

Weg mit den Corona-Kilos!

Gemeinsam sagen wir Euren Corona-Kilos den Kampf an!

Steffi aus Karlsruhe ist 46 Jahre jung und Mutter von zwei Kindern. Wegen eines schweren Bandscheibenvorfalls und der Pandemiezeit hat sie im letzten Jahr viel zugenommen. Jetzt hat sie die Nase voll. Sie will fitter werden, gesünder leben und abnehmen.

„Mein Wunsch ist es die Badische Meile von 8 Kilometern zu schaffen und wenn dann noch 10 Kilo purzeln, dann wäre ich auch nicht traurig“

Gemeinsam mit den Experten von Pfitzenmeier Premium Resort in Karlsruhe unterstützen und motivieren wir Steffi auf ihrer persönlichen Fitnesschallenge.

Begleitet Steffi auf ihrem Weg und macht auch mit!

Haben sich die Coronakilos auch bei Euch eingenistet? Zwickt es nach der langen Homeoffice-Zeit im Rücken?Oder braucht Ihr einfach mal wieder einen Anschubser um mal wieder Sport zu machen?

Hier bekommt Ihr jede Woche tolle Abnehm- und Fitnesstipps für Eure eigenen Ziele und Wünsche.
Habt Ihr eine Frage an unser Fitnessexpertenteam? Dann schreibt uns per Email an die redaktion@die-neue-welle.de oder direkt eine WhatsApp ins Studio über 0721 / 20 16 300.

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Trainieren Sie mit

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Karlsruhe (mt) - Immer nur Joggen ist ganz schön langweilig. Deswegen setzen sich immer wieder kreative neue Fitnesstrends durch. Wir haben für Dich vier von ihnen genauer angeschaut.

 

Fitnesstrend 1: Hula-Hoop (mit Gewicht)!

„Hula-Hoop ist eine witzige Art des Trainings. Grundsätzlich bringt das was. Denn jede Form von Bewegung ist erst mal besser als keine“, erklärt der Experte Nicolas Dorn, Studioleiter im Pfitzenmeier Premium Resort Karlsruhe. Aber Vorsicht, bei dem Fitnesstrend schwingst Du keinen Plastikreifen um Deine Hüften, wie Du es noch aus Deiner Kindheit kennst. Gewichte machen den Ring schwerer. Wenn Du Dir eine Strandfigur mit Sixpack herbeisehnst, ist die Übung allerdings nichts für Dich. Der Hula-Hoop-Reifen trainiert vor allem die nicht sichtbare stützende Muskulatur im Bauch- und Rückenbereich: „Ich habe hier ganz kleine und feine Muskeln, die arbeiten, was mir auch unheimlich viel bringt, wenn ich Gleichgewichtsübungen mache. Eine Gleichgewichtsübung, die wir jeden Tag machen, ist zum Beispiel das Gehen. Weil wir nicht immer auf den gleichen Untergrund gehen, gerade im Winter, wenn es kalt ist, wenn irgendwo eine Eisscholle ist, auf der wir im Begriff sind auszurutschen. Ein gut trainierter Körper und damit meine ich nicht einen kraftvollen Körper, der viel Muskulatur hat, sondern bei dem die Muskulatur genau weiß, was sie machen muss, der kann mich dann davor bewahren, mich auf die Nase zu legen. Das kann dann durch so eine Übung kommen“, so der Experte. Ein weiterer Vorteil des Hula-Hoop-Trainings ist außerdem, dass Du es auch ganz bequem zu Hause vor dem Fernseher machen kann.

 

Fitnesstrend 2: Pole Dance!

Fitnesstrend Nummer 2 ist der Pole Dance. Das bezeichnet das Tanzen an einer Stange. „Das sieht vielleicht auf den ersten Blick für uns Männer ein bisschen komisch aus. Vor allem wenn wir Männer an diesen Stangen sehen. Aber da hat sich in den letzten Jahren wirklich eine Fanbase entwickelt“, erzählt der Studioleiter. „Es gibt mittlerweile auch viele Kursräume, die mit diesen Stangen ausgestattet sind“, so Dorn weiter. Wenn Du mit dem Pole Dance anfangen möchtest, solltest Du den Sport aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Du brauchst dafür unheimlich viel Kraft und ein großes Körpergefühl. Das ist sehr anstrengend. Wenn Du aber erst einmal die Hürde genommen und damit angefangen hast, macht das Tanzen auch Spaß. Deswegen ist sich Dorn sicher, dass wir den Fitnesstrend auch noch in ein paar Jahren haben werden.

 

Fitnesstrend 2: HIIT (Hoch intensives Intervalltraining)!

„Es steckt eigentlich schon alles in dem Begriff drin. Es geht darum, in höchster Intensität Übungen auszuführen. Das können Ausdauerübungen sein, wie zum Beispiel das Laufen. Das können auch Kraftübungen sein, die ich in einem gewissen Intervall immer wieder abwechselnd mache. Ich habe dann einmal das Training und einmal die Pause“, erklärt der Studioleiter. Das klassische HIIT Training besteht aus 20 Sekunden Belastung und 10 Sekunden Pause, mit dieser Intensität solltest Du aber nicht einsteigen. „Grundsätzlich kann jeder HIIT Training machen, aber wenn ich ein Anfänger bin, das auch noch nie gemacht habe oder generell in meinem Leben bisher relativ wenig Sport gemacht habe, sollte ich mir da auf jeden Fall Hilfe suchen. Das heißt, einen Trainer dazu nehmen und auch langsam anfangen.“ Ein geeignetes Anfängerintervall wäre zum Beispiel 30:30 – also 30 Sekunden Belastung und 30 Sekunden Pause. Wenn Du Dich damit dann wohlfühlst und merkst, dass das Training etwas bringt, kannst Du die Intensität steigern. Dieser Fitnesstrend ist zwar sehr anstrengend, aber auch sehr effektiv: „Wir haben beim HIIT Training, das haben auch Studien gezeigt, ähnliche Ausdauereffekte, die wir normalerweise eher beim einem Dauerlauf haben. Mittlerweile steigen auch viele Mannschaftssportler oder Trainer von Mannschaftssportarten um. So ein HIIT Training ersetzt den klassischen Waldlauf“, erzählt der Experte. Außerdem hilft das HIIT Training gut beim Abnehmen: „Ich komme schon relativ schnell in die Fettverbrennung rein, weil ich durch die hohe Belastung mein Kohlenhydratspeicher sehr schnell entleere. Sobald dieser Kohlenhydratspeicher leerer wird, muss der Körper die Energie aus den Fetten bereitstellen“, so Dorn. Und das ist letztendlich der Effekt, den wir beim Abnehmen haben wollen.

 

Fitnesstrend 4: Online Workouts!

Während Corona sind Online Workouts wie Pilze aus dem Boden geschossen. Denn die meisten haben gezwungenermaßen sehr viel Zeit zu Hause verbracht. Außerdem waren Online Workouts in der Pandemiezeit neben dem wetter- und jahreszeitenabhängigen Joggen in der Natur nahezu die einzige Möglichkeit, überhaupt Sport zu machen. „Wir bei Pfitzenmeier haben die Gelegenheit genutzt, um unseren Mitgliedern, aber auch der breiten Masse in ganz verschiedenen Formaten Kurse anzubieten. Wir waren überwältigt, wie viele dieses Onlinetraining auch wahrgenommen haben, sodass das Onlinetraining auch mit wieder geöffneten Studios weiterhin bei uns ein großer Bestandteil bleibt“, erzählt der Studioleiter. Der Vorteil bei Online Workouts ist, keine Ausreden mehr zu haben, nicht zum Sport zu gehen. Aber weil Du zu Hause bist, ist die Couch und die Lieblingsserie häufig doch noch verlockender als das Training. „Das ist mitunter ein großer Kampf gegen den Kopf“, erklärt Dorn. Aufpassen solltest Du außerdem auch bei der Auswahl des Online Workouts. Weil es inzwischen so viele Anbieter gibt, ist auch jede Menge Mist dabei. Deswegen solltest Du immer die Quelle prüfen: „Das ist wie bei allem im Internet, wenn man was sucht, man findet was, aber die Qualität reicht eben von bis. Deswegen ist es vor allem wichtig zu schauen, wo kriege ich meine Übungen her und für wen sind die Übungen gemacht“, so der Experte. Wenn Du Dich bei Deiner Auswahl allerdings gut erkundigst, kannst Du nur wenig falsch machen.

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Karlsruhe (mt) - Wer fit sein will, muss regelmäßig Sport machen. Wäre da nicht der Schweinehund, der einem das so schwer macht. Mit diesen drei Tipps vom Experten startest Du richtig.

Tipp 1: Stecke Dir kleine und realistische Ziele!

"Ganz wichtig ist, dass Du nicht direkt mit dem Kopf durch die Wand willst. Das bedeutet, dass Du Dir Deine Ziele wirklich anschaust und die Dir realistisch steckst“, rät Nicolas Dorn, Studioleiter im Pfitzenmeier Premium Resort Karlsruhe. Wenn Du Dich Fitnessstudios angemeldet hast, solltest Du Dir am Anfang nicht vornehmen, jeden Tag trainieren zu gehen. „Es wird meistens nicht klappen“, erklärt Dorn, „Weil wir noch unser privates Umfeld haben. Wir haben die Arbeit.“ Ein- bis zweimal die Woche sei hingegen für den Start ein realistisches Ziel. „Auch um zu schauen, wie reagiert der Körper denn darauf. Deswegen wirklich mit Babysteps, ganz langsam an die Sache rangehen. Erst mal Erfahrung sammeln und dann wieder ein Schritt weiter gehen."

Tipp 2: Anfangen!

So banal es klingen mag, es ist wichtig, überhaupt einmal anzufangen. „Der Körper will sich nicht bewegen. Der Körper will auch nicht sportlich aktiv sein. Wer das denkt, der denkt definitiv falsch. Unser Körper ist rein dafür ausgelegt, um zu überleben, und zwar im hier und jetzt“, erklärt Dorn, „Das bedeutet jedes Training, jede Belastung ist für den Körper erst mal eine Qual und das spüren wir auch.“ Wenn Du den Körper langsam an Sport gewöhnst, passt er sich mit der Zeit an. Anders ist das hingegen, wenn Du Vollgas gibst und über Deine Grenzen hinaus trainierst: „Dann haben wir einen Muskelkater, und zwar nicht nur ein oder zwei Tage, sondern mehrere Tage. Wir werden krank. Der Körper rebelliert regelrecht dagegen, wenn ihm das zu schnell geht.“ Hör also immer darauf, was Dein Körper Dir sagt.

Tipp 3: Rückschläge gehören dazu!

Natürlich sind Rückschläge im Sport frustrierend. Aber wie im Leben geht es auch hier nicht immer nur steil bergauf, so Dorn. „Rückschläge gehören einfach mit dazu. Da braucht sich keiner in irgendeiner Weise schlecht zu fühlen. Das geht auch Spitzensportlern so“, erläutert der Experte. Fokussiere Dich deswegen nicht auf das, was nicht klappt, sondern darauf, was sich bereits getan hat. Wenn Du feststeckst, kann Dir unter Umständen auch ein Strategiewechsel für das kommende Training helfen. „Dann brauche ich vielleicht neue Übungen, dann brauche ich vielleicht neue Reize. Auch das ist eine unheimlich wichtige Erkenntnis und ein wichtiger Aspekt. Deswegen so gut und so viel wie möglich versuchen zu überprüfen, aber ohne sich dabei verrückt zu machen", rät Dorn.

Konsumtag für klimagerechte Ernährung am 20. September

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Karlsruhe (mt) - Wer fit sein will, muss auf jeden Fall eine Diät machen – oder nicht? Wir haben mit einem Experten geredet, worauf Du beim Fitwerden eigentlich achten solltest.

Tipp 1: Fit werden bedeutet NICHT gleich auch abzunehmen!

„Fitwerden bedeutet im ersten Moment, sich wohler zu fühlen“, erklärt Nicolas Dorn, Studioleiter im Pfitzenmeier Premium Resort Karlsruhe. „Alltagsaufgaben wieder leichter bewältigen zu können. Wenn man im vierten Stock wohnt, die Treppen zu steigen, ohne dass man oben ankommt und sich erstmal ausruhen und hinlegen muss. Das ist wesentlich wichtiger, als nur an das Abnehmen zu denken“, so der Experte. Abnehmen ist meistens ein Begleiteffekt und sollte nicht der Hauptfokus sein. Wenn Du anfängst, Sport zu treiben, nimmst Du irgendwann auch automatisch ab.

Tipp 2: Ernährungsumstellungen sind besser als Diäten

„Mit Diäten stellt sich meistens relativ schnell schon ein Erfolg ein. Das ist gar nicht das Thema. Das Thema ist eigentlich viel mehr, wie lang hält dieser Erfolg an?“, erläutert Dorn. Sobald die Diät vorbei ist, kehren viele zur Ausgangssituation zurück und die Kilos kommen wieder angeschlichen. Laut dem Experten sei es deswegen erfolgversprechender, eine Ernährungsumstellung zu machen: „Das heißt, sich ausgewogen zu ernähren, gesund zu ernähren. Aber auch mal, wenn man Lust draufhat, einfach einen Schokoriegel zu essen“, führt Dorn aus, „Es ist ein unheimlich großer Stress für den Körper, wenn man sich allem entsagt.“ Die Umstellung sollte aber nicht von einem Tag auf dem nächsten stattfinden, sondern Schritt für Schritt. Nur so kann sich der Körper optimal darauf einstellen.

Tipp 3:  Stille Deinen Hunger, nicht Deinen Appetit

Wenn Du isst, solltest Du Deinen Hunger stillen und nicht den Appetit. „Es gibt einen unglaublich hohen Unterschied zwischen Hunger und Appetit“, verrät der Experte. „Wenn der Körper nach Energie verlangt und wir führen ihm aber mehr Energie zu, als er eigentlich gerade braucht, dann scheidet er diese Energie nicht aus oder er verbrennt sie, sondern er lagert sie in Form von Fett ein“, so Dorn. Das ist laut dem Experten das eigentliche Problem: „Wir essen meistens nicht nur solange, bis wir keinen Hunger mehr haben, sondern wir essen, solange, bis wir keinen Appetit mehr haben. Und da liegt teilweise eine relativ große Spanne dazwischen.“

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Karlsruhe (mt) - Du bist motiviert endlich mit dem Sport anzufangen? Wir haben mit unserem Experten gesprochen, welche Fehler Du auf jeden Fall vermeiden solltest!

Tipp 1: Folge Deinem eigenen Tempo

„Ein großer Fehler, den tatsächlich viele Trainierende machen ist, sich entweder an Freunde, Bekannten, Verwandten oder sonstigen Personen aus dem Umfeld zu sehr zu orientieren oder an ihren Vorbildern, Ikonen, die sie vielleicht aus dem Fernsehen oder sonstigen Medien kennen“, so Nicolas Dorn, Studioleiter im Pfitzenmeier Premium Resort Karlsruhe. Auch wenn Training zu zweit oder in der Gruppe spaßiger und motivierender ist, besteht die Gefahr, dass Du Dich von dem Leistungsstand der anderen unter Druck setzten und demotivieren lässt. „Das ist ein ganz großes Problem, dass bei vielen dazu führt, dass sie gar nicht mehr ins Studio kommen und mit dem Training wieder aufhören“, erzählt der Studioleiter.

 Tipp 2: Lass Dir Helfen

„Auch ein großer Fehler ist es, sich nicht helfen zu lassen. Es kann sein, dass sich gewisse Bewegungsmuster, gewisse Bewegungsfehler eingeschlichen haben. Da brauche ich eine Person, die mir aus einer Außenperspektive vielleicht Mal helfen kann“, erläutert der Experte, „Die erfolgreichsten Menschen auf der Welt, das sind diejenigen, die schon viel können, aber trotzdem auch fragen, wenn sie etwas nicht können.“ Habe also keine Angst, Mitarbeiter im Fitnessstudio nach Hilfe zu fragen. Genau dafür sind sie schließlich auch da.

Tipp 3: Setz dir realistische Ziele!

„Der allergrößte Fehler, den wir auch sehr häufig bei uns im Studio sehen, ist, von Anfang an viel zu schnell, viel zu viel wollen“, verrät Dorn. Setze Dir am Anfang realistische Ziele, die Du auch längerfristig einhalten kannst. Von Beginn an 7-Tage die Woche zu trainieren oder zwanzig Kilo in zwei Wochen abzunehmen, funktioniert einfach nicht. Diese Ziele frustrieren Dich nur. „Das sind dann die Personen, die wir nur ein paar Wochen sehen, die als die allseits bekannten ‚passiven Mitglieder‘ gelten und im Prinzip gar nicht mehr auftauchen“, erzählt der Experte.

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Karlsruhe (mt) - Rund um den Sport und das Training ranken sich zahlreiche Mythen. Wir haben mit einem Experten geredet, was an ihnen tatsächlich dran ist.

Trainingsmythos 1: Mit Bauchmuskelübungen kann ich gezielt Bauchfett wegtrainieren!

„Wir werden im Studio ganz oft mit diesem Mythos konfrontiert. Viele Leute, gerade wenn es in Richtung Sommer geht, kommen zu meinen Trainern und sagen: ‚Ich brauche jetzt Übungen, um gezielt das Bauchfett abzutrainieren, damit ich im Schwimmbad eine möglichst gute Figur abgebe‘“, erzählt Nicolas Dorn, Studioleiter im Pfitzenmeier Premium Resort Karlsruhe. „Der Körper speichert in der Bauchregion am liebsten Fett ein, weil Fett für den Köper ein Vorratsspeicher ist“, so der Experte weiter. „Der Körper baucht zuerst die Fettpölsterchen auf, die weiter vom Zentrum, also vom Herz, von den Organen weg sind und erst ganz zum Schluss das Bauchfett bzw. das organnahe Fett. Mit gezielten Bauchmuskelübungen stärke ich zwar meine Muskulatur, das hat aber nur bedingt einen Einfluss auf die Fettschicht, die sich darüber befindet“, verrät Dorn.

 Trainingsmythos 2: Die Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten ein!

„Auch damit beschäftigen sich viele unserer Mitglieder, die sagen: ‚Ich gehe jetzt eine Stunde auf das Laufband.‘ Was bei vielen eher Horror hervorruft, als sich darauf zu freuen und wirklich lange auf dem Laufband zu bleiben“, so der Studioleiter. Eigentlich läuft die Fettverbrennung bereits ab der ersten Sekunde, allerdings nicht gleich mit Vollgas: „Die Fettverbrennung setzt dann erst richtig ein, wenn unsere Kohlenhydrat- und Glykogenspeicher geleert sind“, erklärt der Experte, „Je schneller wir unsere Kohlenhydratspeicher entleeren, umso schneller kommen wir auch in eine höhere Fettverbrennung rein. Dadurch ist auch das HIIT Training entstanden.“ Wegen der hohen Intensität haben sogar schon 20 Minuten mit einem HIIT Training einen ähnlichen Kalorienverbrauch wie eine Stunde Joggen.

Trainingsmythos 3: Abnehmen geht nur mit Ausdauertraining!

„Auch das ist ein Irrglaube. Denn für das Abnehmen ist die Ernährung entscheidend“, klärt der Experte auf. Sport hilft Dir allerdings, wesentlich besser abzunehmen: „Es muss nicht gezielt ein Ausdauer- oder Kardio-training sein. Natürlich sollte man auch darauf achten, eine gewisse Variabilität zu bekommen“, so Dorn. Vor allem in einem ungeübten Zustand solltest Du nicht jeden Tag Krafttraining machen. “Selbst, wenn ich die verschiedenen Muskelgruppen abwechsele, brauche ich trotzdem den ein oder anderen Ruhetag“, klärt der Studioleiter auf. Anders sei das hingegen bei einem leichten Kardio-training. Einen leichten Dauerlauf kannst Du jeden Tag machen. „Die Zauberformel heißt hier, ich muss an meine Ernährung herangehen und unterstütze das Ganze über ein Training. Das kann Krafttraining, das kann Ausdauertraining oder im besten Fall eine Verbindung aus beidem sein“, so der Experte.

Trainingsmythos 4: Muskelkater ist ein gutes Zeichen!

„Das ist im ersten Moment nur in unserem Kopf ein gutes Zeichen. Weil wir merken, hoppla, wir haben tatsächlich was gemacht und wir kriegen eine Bestätigung“, erzählt der Sportler. „Muskelkater ist immer eine Stressreaktion des Körpers, der einem sagen möchte – je nach dem, wie groß der Muskelkater ausfällt – Du warst in Deinem Training ein ganz klein wenig oder sehr viel über der Schmerzgrenze drüber“, klärt der Experte auf. „Wenn wir nur ein kleines Ziehen und unseren Körper spüren, dann bedeutet das nicht zwingend, dass wir Pause machen müssen. Wenn wir einzelne Bewegungen nicht mehr machen können – heißt, wir wollen uns auf einen Stuhl setzen und uns tut dermaßen der Hintern oder auch die Beine weh, dass wir uns abstützen müssen - dann ist es ein deutliches Zeichen unseres Körpers: ‚Heute machst du vielleicht lieber Mal einen Tag Pause‘“, rät Dorn. Sobald der Körper sich allerdings wieder erholt hat und die Schmerzen zurück gehen, kannst Du auch wieder Vollgas geben.

Trainingsmythos 5: Ohne Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Proteinshakes) bekomme ich keine Ergebnisse!

„Gerade in den letzten Jahren, in denen der Fitnesstrend noch einmal unheimlich an Fahrt aufgenommen hat und mittlerweile wirklich jeder sich mit Fitness beschäftigt, gibt es natürlich ganz viele Hersteller, die regelrecht aus dem Boden geschossen sind und auch Nahrungsergänzungsmittel unter anderem Proteinshakes oder Proteinpulver anbieten“, erzählt der Studioleiter. “Die Muskulatur braucht Baustoff, um zu wachsen. Deswegen machen wir auch Kraftsport. Wir möchten, dass sie stärker und fitter wird und dass der Muskel wächst.“ Und genau dafür braucht unser Körper eben die Proteine. „Wir können über die Nahrung Proteine zu uns nehmen. Je nachdem, wie intensiv ich Kraftsport betreibe, ist es aber sehr schwer über die normalen Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, über die Mahlzeiten am Tag tatsächlich auch unseren Proteinbedarf zu decken, sodass Proteinshakes auch wirklich ihre Daseinsberechtigung haben“, klärt Dorn auf. Doch Vorsicht, Du solltest auch wirklich clever mit den Ergänzungsmitteln umgehen. Denn der Körper kann nur eine bestimmte Menge an Proteinen verarbeiten: „Alles, was er nicht braucht, wird direkt wieder ausgeschieden. Wenn auf der Packung draufsteht, in meinem Proteinshake sollten drei Löffel rein, dann reichen auch drei Löffel. Das bedeutet nicht, wenn ich sechs Löffel reinmache, habe ich den doppelten Effekt. Denn dann ist es einfach nur teuer, weil ich die Hälfte verschwendet habe“, warnt der Experte. Proteinshakes machen außerdem nicht auf allen Leistungsniveaus Sinn: „Wenn es darum geht, erst mal anzufangen und ich habe bis dahin noch nicht trainiert, dann kann ich [den Bedarf] noch gut über meine normale Nahrung abdecken“, so Dorn.

Trainingsmythos 6: Je länger ich trainiere, umso effektiver ist das Training!

„Wir sehen Mitglieder, die sich drei Stunden auf der Trainingsfläche aufhalten“, erzählt der Studioleiter. Das ist nicht besonders sinnvoll, denn der Körper hat eine bestimmte Leistungsgrenze, die irgendwann aufgebraucht ist. Auch wenn diese natürlich bei jeder Person woanders liegt. „Man sieht das an Spielsportarten wie zum Beispiel Fußball. Ein Fußballspiel dauert im Normalfall 90 Minuten. Wir haben nach der Hälfte, also 45 Minuten, eine Pause. Warum findet dort eine viertelstündige Pause statt? Damit sich die Spieler zumindest leicht wieder regenerieren können. Es macht einen deutlichen Unterschied, ob ein Spiel zweimal 45 Minuten oder einmal 90 Minuten geht. Selbst auf dem hohen Niveau, das man beim Profifußball hat, wäre ein Spiel ohne eine Halbzeit nicht anschaubar. Dann wären die letzten 15 - 20 Minuten wahrscheinlich nur noch ein Ballgeschiebe, weil die Spieler total erschöpft wären“, führt Dorn aus. „Was wir da auf das Krafttraining übertragen können: Es macht meistens mehr Sinn, sein Krafttraining in maximal 45 bis 60 Minuten aber wirklich auch intensiv durchzuführen“, so der Experte. „Dabei hat man meistens einen höheren Effekt, als wenn man drei Stunden im Studio ist. Dann hat man da zwar die dreifache Dauer verbracht, vielleicht unheimlich mehr Übungen gemacht, aber der Effekt für den Körper ist eigentlich sogar noch geringer“, verrät der Sportler.

Trainingsmythos 7: Es müssen ständig neue Übungen her!

„Es müssen nicht ständig neue Übungen her. Ich muss nicht im zwei oder drei Wochen Rhythmus meine Übungen ändern. Was definitiv stimmt, dass ich nicht ein Jahr lang die gleichen Übungen machen kann“, klärt Dorn auf. „Am Anfang werde ich merken, die Übungen tragen Früchte. Ich verbessere mich: Ich kann bei den gleichen Übungen mehr Gewicht nehmen. Aber irgendwann erreiche ich ein Plateau. Gerade wenn wir auf so einem Plateau angelangt sind, dann muss ein neuer Trainingsreiz her. Dieser neue Trainingsreiz kann relativ nah an der eigentlichen Übung dran sein“, erzählt der Studioleiter. Das Fazit des Experten: „Man sollte in regelmäßigen Abständen Übungen mal ändern, es muss nicht immer eine komplett neue Übung sein, aber man sollte zumindest mal eine Variation hereinbringen. Hier gilt, wenn alles gleich bleibt, dann bedeutet das eher Rückschritt statt Fortschritt.“

Steffis Fitnesstagebuch

Nun ist die erste Trainingswoche vorbei und ich sitze hier auf dem Sofa und der erste Gedanke der hoch kommt: Was hast du dir nur dabei gedacht?!!!?

Nach der ersten Einheit habe ich nur seitlich an den Oberschenkeln ein leichtes Ziehen gehabt. Fühlte sich trotzdem an wie auf Eiern zu laufen!

Die zweite Einheit war mega... einerseits mega anstrengend aber auch mega cool! Angefangen mal wieder mit den Stabilisierungseinheiten (noch sind wir keine Freunde ) und dann an das Eingemachte: von Kniebeugen bis hin zu dem Schlitten bis über die Battle Rope und dann auf den Boden. Auch der Boden ist nicht mein Freund: Bauch- und Rumpfeinheiten... ich wäre danach am liebsten liegengeblieben.

Zum Abschluss habe ich mich noch für 25 Minuten auf den Crosstrainer geschwungen.

Ich bin mal gespannt wie ich beim nächsten Training unterwegs bin!

Bis nächste Woche

ICH SCHAFFE DAS!!!

Steffi ♥


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